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Wärmedämmung: Neues Dossier und Ratgeber
Große Bandbreite zwischen Erfolg und Misserfolg bei Dämmung
Neuer DämmCheck express berechnet Wirtschaftlichkeit
Dämm-Dossier informiert

Zum DämmCheck express

Berlin (ots) - Lohnt sich die Gebäudedämmung? Analysen der gemeinnützigen co2online GmbH zeigen für die Dachdämmung eine durchschnittliche Energieeinsparung von 14 Prozent, bei Fassaden von etwa 20 Prozent. Doch die Bandbreite zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Misserfolg bei Dämmmaßnahmen ist groß: Gut gemachte Dach- und Fassadendämmungen erreichen 30-40 Prozent Einsparung - je nach Kubatur des Gebäudes, Zustand der Gebäudehülle vorher, Qualität der handwerklichen Arbeit sowie Anpassung des Nutzerverhaltens. Ohne Förderung durch die KfW sind die Maßnahmen nur wirtschaftlich, wenn die technischen Einsparpotenziale ausgeschöpft werden. Gute Beratung und gute Bauausführung helfen, dies zu erreichen und vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen. Denn Dämmung hat eine Lebensdauer von 30-40 Jahren, Fehler bei Planung und Ausführung belasten das Klima und den Geldbeutel der Bewohner über ein bis zwei Generationen.

"Die Gebäudedämmung ist wichtig für den Klimaschutz und in der Mehrzahl der Fälle aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Immer sinnvoll aber nicht immer möglich ist die Dämmung der oberen Geschossdecke. Jede Dämmung muss fachgerecht geplant und ausgeführt werden und natürlich zum jeweiligen Gebäude passen", sagt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Ob sich Dämmmaßnahmen für ein Gebäude lohnen, können Verbraucher ab sofort mit dem neuen Online-Ratgeber DämmCheck express auf www.klima-sucht-schutz.de berechnen, der vom Bundesumweltministerium gefördert wird und in wenigen Minuten ein erstes Ergebnis liefert. Auf der Website informiert ein Dossier außerdem umfangreich über Gebäudedämmung und geht dabei unter anderem auch auf das Thema Brandgefahr ein. Die Leser können Gutscheine des Grünspar-Shops für Dämm-Sets im Gesamtwert von 350 Euro gewinnen.

DämmCheck express überprüft Einsparpotenzial

Nach nur wenigen Angaben zu Gebäudeart, -dach und -lage vermittelt der interaktive DämmCheck express dem Nutzer in einer übersichtlichen Grafik einen ersten Eindruck dazu, wie viel Energie mit Fassaden-, Dach und Kellerdecken-Dämmung eingespart werden kann. Wer es genauer wissen möchte, kann die Angaben im Detail verfeinern und detaillierte Ergebnisse zu Wirtschaftlichkeit und Energieeinsparung bei Modernisierungsmaßnahmen erhalten. Weitere Informationen zu Kosten einzelner Maßnahmen wie Dachdämmung, Fassadendämmung und Kellerdeckendämmung und zu Dämmmöglichkeiten für Mieter finden die Leser im neuen Dämm-Dossier auf http://www.klima-sucht-schutz.de.

Keine höhere Brandgefahr

Im Interview klärt Professor Möller vom Lehrbereich Bauphysik der Hochschule Leipzig über das Thema Brandgefahr auf: "Grundsätzlich steht dem Einsatz von Wärmedämmungen keine höhere Brandgefahr entgegen, wenn diese fachgerecht eingesetzt werden sowie mögliche Brandentstehungsrisiken so gut als möglich minimiert werden". Welche Einsparerfolge mit zurückliegenden Modernisierungsmaßnahmen erzielt wurden, können Verbraucher mit dem interaktiven Energiesparkonto von co2online überprüfen, das künftig einen Vergleich der Dämmerfolge mit denen vergleichbarer Gebäude erlaubt. Ein eigenes Energiesparkonto kann sich jeder kostenlos unter http://www.energiesparkonto.de anlegen.

Über co2online und "Klima sucht Schutz"

Die co2online gemeinnützige GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven EnergiesparChecks, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von co2online auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.

co2online ist Träger der vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" (http://www.klima-sucht-schutz.de). Die Kampagne informiert Verbraucher über Klimaschutz und Klimawandel und hilft, individuelle Einsparpotenziale in den Bereichen Heizen, Strom, Verkehr und Konsum zu erkennen und zu nutzen. Projekte wie das Klima-Orakel, das Klima-Barometer, das Online-Branchenbuch "Rat und Tat" oder der Energiesparmeister-Wettbewerb motivieren alle Altersgruppen zum Mitmachen.

Pressekontakt:

Sophie Fabricius
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Hochkirchstr. 9
10829 Berlin
Tel.: 030 / 780 96 65-13
Fax: 030 / 780 96 65-11
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