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Kleine Taten, große Wirkung: Einsatz für saubere Küsten in Schleswig-Holstein

Kleine Taten, große Wirkung: Einsatz für saubere Küsten in Schleswig-Holstein
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Ob bei einem spontanen Spaziergang, einem geplanten Tag am Meer oder einem organisierten Gemeinschaftsprojekt: Für viele Gäste und Einheimische in Schleswig-Holstein gehört es längst dazu, bei ihrem Aufenthalt Müll zu sammeln und so einen Beitrag zum Schutz der Küsten zu leisten. An Nord- und Ostsee gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich unkompliziert zu engagieren – etwa für saubere Strände oder den Erhalt sensibler Ökosysteme. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein hat einige Angebote exemplarisch zusammengestellt.

Prämierte Mitmach-Aktion an der Nordsee

Ein Spaziergang am Meer kann zu einem aktiven Beitrag für den Umweltschutz werden: Mit der Kampagne „Nimm drei – sei dabei“ rufen die Tourismusorte an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste Gäste und Einheimische dazu auf, beim Strandbesuch mindestens drei Stücke Unrat aufzusammeln und fachgerecht zu entsorgen. Ob Plastikreste, Kronkorken oder Verpackungen – was achtlos liegen bleibt oder angespült wird, kann so unkompliziert aus der Natur entfernt werden. Die Aktion ist bewusst niedrigschwellig angelegt und spontan möglich. Vielerorts stehen dafür Abfallbehälter oder Sammelstellen in Strandnähe bereit. Unterstützt wird „Nimm drei – sei dabei“ von den Jugendherbergen in Norddeutschland sowie von Partnern wie dem Husumer WWF-Wattenmeerbüro, dem NABU Schleswig-Holstein, der Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und der Schutzstation Wattenmeer. „Dieses gemeinsame Engagement zeigt, wie wichtig allen der Schutz unserer einzigartigen Küstenlandschaft ist. Genauso erfreulich ist, dass unsere dänischen Kolleginnen und Kollegen im Nationalpark Vadehavet die Initiative aufgreifen und an ihrer Küste umsetzen,“ sagt der Geschäftsführer der Nordsee-Tourismus-Service GmbH Frank Ketter. Ziel ist es, das Bewusstsein für die empfindlichen Ökosysteme der Nordseeküste zu stärken und Gäste aktiv einzubinden. Begleitend findet ein Gewinnspiel statt, das zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen soll. Die Teilnahme ist unabhängig vom eigenen Sammeln möglich. Die Kampagne ist Teil des deutsch-dänischen Interreg-Projekts Vabene und wurde mit dem ADAC Tourismuspreis Schleswig-Holstein 2025 in der Kategorie „Fokus Umwelt“ ausgezeichnet. Mehr Infos unter nordseetourismus.de/nimm3.

Eckernförde: Fürs Aufräumen belohnt werden

In Eckernförde wird aktiver Umweltschutz mit einem kleinen Anreiz verbunden. Bei der Aktion „ Eckernförde räumt auf“ können sich Gäste und Einheimische in der Tourist-Information sowie bei teilnehmenden Partnern kostenfrei Müllgreifer und Papierbeutel ausleihen. Anschließend geht es an Strand, Promenade oder in die Innenstadt, um herumliegenden Abfall einzusammeln. Wer den gesammelten Müll entsorgt und ein Beweisfoto vorzeigt, erhält bei lokalen Geschäften oder Gastronomiebetrieben eine kleine Belohnung – etwa ein Eis, ein Getränk oder einen Snack. Die ganzjährige Aktion lässt sich spontan und ohne festen Zeitplan in den Tag einbauen. Gleichzeitig sensibilisiert sie für die Auswirkungen von Müll auf die Ostsee und ihre Lebensräume. Weitere Informationen unter ostseebad-eckernfoerde.de.

Auf der Insel Föhr packen alle mit an

Auch auf der Nordseeinsel Föhr engagieren sich Einheimische und Gäste regelmäßig für saubere Strände. Ein Aktionstag im Rahmen der landesweiten Initiative „FLENS StrandGut“ beginnt mit einer kurzen Einführung der Schutzstation Wattenmeer zum Thema Plastikmüll im und am Meer. Anschließend starten die Teilnehmenden zeitgleich in Nieblum, Utersum und Wyk zum Sammeln. Die Gemeinschaftsaktion richtet sich an alle Altersgruppen und verbindet Umweltbildung mit praktischem Engagement. Auch Schulklassen sind beteiligt. Zum Abschluss sind alle Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Austausch mit Snacks und Getränken im Veranstaltungszentrum am Sandwall in Wyk eingeladen. Am 8. Oktober 2026 findet die Aktion bereits zum zehnten Mal auf der Nordseeinsel statt. Wer unabhängig davon anpacken möchte, kann gesammelten Unrat ganzjährig in 14 Strandmüllboxen entlang der Küste entsorgen. Weitere Infos finden sich unter foehr.de.

Ostsee: Strand-Ascher gegen Kippen-Probleme

Zigarettenstummel zählen wohl zu den am häufigsten gefundenen Abfällen an Stränden – und sind für Umwelt und Meerestiere besonders problematisch. Bei Reinigungsaktionen und Beach Clean-ups werden immer wieder unzählige Kippen gesammelt. Der Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. setzt deshalb seit vielen Jahren auf eine einfache Lösung, die dazu beitragen soll, die Anzahl achtlos entsorgter Zigarettenstummel an Stränden zu reduzieren: kostenlose Strandaschenbecher für Gäste und Einheimische. Die handlichen, verschließbaren Behälter sind für eine mehrfache Nutzung ausgelegt und können nach Entleerung einfach gereinigt und erneut verwendet werden. Sie bieten eine unkomplizierte Möglichkeit, Zigarettenreste sicher zu sammeln und später fachgerecht zu entsorgen – ganz ohne zusätzlichen Aufwand. Rund 100.000 Exemplare werden in jeder Saison in der Region zwischen Glücksburg und Travemünde ausgegeben. Erhältlich sind die Strand-Ascher in Tourist-Informationen sowie bei Strandkorbvermietern.

Heiligenhafen: „Best of Baltic“

Auch in Heiligenhafen werden die Ärmel für saubere Strände hochgekrempelt. Am 19. September 2026 findet im Rahmen der „FLENS StrandGut“-Initiative eine gemeinsame Reinigungsaktion statt. Treffpunkt für alle Helferinnen und Helfer ist der Seebrücken-Vorplatz. Darüber hinaus engagiert sich Heiligenhafen im EU-Förderprojekt Interreg „Best of Baltic“ (BoB). Gemeinsam mit der lokalen Tourismusorganisation OstseeSpitze sowie weiteren touristischen Partnern aus Ostholstein und Dänemark setzt sich das Projekt mit Themen rund um Umweltbewusstsein und regionale Zusammenarbeit auseinander. Dazu gehören Informationsveranstaltungen, Mitmachaktionen, Festivals und sogenannte BoB-Challenges, bei denen Gäste und Einheimische aktiv eingebunden werden.

Retter-Stationen in der Lübecker Bucht

In der Lübecker Bucht wurden sogenannte „Meerretter-Stationen“ aufgestellt. Dort stehen kostenfrei Müllgreifer, Mülltüten und Strandaschenbecher bereit. Gäste und Einheimische können die Ausstattung spontan für ihren Strandspaziergang nutzen, Abfälle am Strand oder entlang der Wasserkante einsammeln und anschließend entsorgen. Die Stationen befinden sich unter anderem an den Seebrücken in Neustadt in Holstein und Pelzerhaken sowie an verschiedenen Strandzugängen. Ergänzend beteiligt sich die Lübecker Bucht am International Coastal Clean-up Day: Am 19. September 2026 findet in Neustadt in Holstein ein gemeinsames Beach Clean-up statt.

Kellenhusen: Küstenschutz verstehen

Wie Küstenschutz in der Praxis funktionieren kann, vermittelt der Tourismus-Service Kellenhusen mit Führungen und Vorträgen entlang der Ostseeküste. Im Fokus stehen historische Sturmfluten, Veränderungen von Küstenlinie und Wasserständen sowie Schutzmaßnahmen vor Ort. Die Angebote richten sich an Gäste und Einheimische. Bei Rundgängen werden Maßnahmen anschaulich erläutert und Entwicklungen direkt erlebbar gemacht. Ergänzend vertiefen Vorträge mit Bildmaterial die Zusammenhänge. Geleitet werden die Formate von Wolfgang Jensen. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) gilt er als ausgewiesener Experte.

Mit dem Paddelboot in Lübeck unterwegs

Von Mai bis September stehen in Lübeck im Rahmen des Projekts „ GreenKayak“ kostenfrei Paddelboote bereit, mit denen Gäste und Einheimische die Flüsse Trave und Wakenitz erkunden können. Die Touren verbinden Freizeit auf dem Wasser mit einer Müllsammelaktion: Ausgestattet mit Greifzange und Eimer können Teilnehmende unterwegs Abfälle aus dem Wasser und entlang der Uferbereiche sammeln. Ermöglicht wird das Projekt durch die Zusammenarbeit der dänischen NGO GreenKayak mit lokalen Vereinen und städtischen Partnern.

Pressekontakt:
Manuela Schütze, Pressesprecherin
Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH), Wall 55, 24103 Kiel
Tel.: +49 431 600 58-70, Mobil: 0160 619 0004, E-Mail:  presse@sht.de

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Amtsgericht Kiel, HRB 5412. Aufsichtsratsvorsitzende: Julia Carstens.

Geschäftsführer: Stefan Borgmann. Firmensitz: 24103 Kiel. Steuer-Nr.: FA Kiel 20/296/47310

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