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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Ärztepfusch

Frankfurt/Oder (ots) - Oft genug finden sich Patienten mit ihrem Leiden ab, haben keinen Mut, ein Verfahren anzustrengen. Sind sie es doch, die bislang den Ärzten die Fehler nachweisen müssen. Dies soll sich, zumindest was die ganz groben Schnitzer anbelangt, mit dem neuen Patientenrechtegesetz ändern. Doch wird das auch die Verhältnisse in den Kliniken ändern? Sie müssen sich nach der aktuellen Studie weit häufiger Vorwürfe gefallen lassen - angesichts des Kostendrucks, überlasteten Personals und hoher Summen, die sich mit manch einer OP verdienen lassen, scheint hier der Kunstfehler schon im System zu liegen. Ebenfalls nicht hinnehmbar ist auch die Tatsache, dass es keine einheitliche Statistik gibt, die Auskunft geben könnte, bei welchem Arzt denn nun das höchste Risiko liegt. Um aber Fehler wirklich zu vermeiden, müssen diese auch korrekt analysiert werden können. Denn jeder Mensch, der durch einen Behandlungsfehler stirbt, ist einer zu viel.

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