Alle Storys
Folgen
Keine Story von Helaba mehr verpassen.

Helaba

Helaba erzielt 2025 Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre und bestätigt Mittelfristprognose

Ein Dokument

  • Konzernergebnis vor Steuern 2025 mit 731 Mio. Euro (Vorjahr: 767 Mio. Euro) trotz hoher geopolitischer Unsicherheit und wie prognostiziert nur leicht (-4,8 Prozent) unter Vorjahr
  • Konstante operative Erträge von 2.902 Mio. Euro
  • Provisionsüberschuss steigt um 2,8 Prozent auf 594 Mio. Euro (Vorjahr: 578 Mio. Euro)
  • Zinsüberschuss sinkt auf 1.602 Mio. Euro (Vorjahr: 1.797 Mio. Euro)
  • Risikovorsorge deutlich um 24,4 Prozent auf -265 Mio. Euro (Vorjahr: -351 Mio. Euro) reduziert
  • Verwaltungsaufwendungen steigen investitions- und wachstumsbedingt um 6,0 Prozent auf -1.907 Mio. Euro
  • CET1-Quote steigt auf 16,7 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent)
  • Wegen hoher Wachstumsinvestitionen und der zuletzt wieder gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten rechnet die Helaba 2026 mit einem Ergebnis zwischen 600 und 700 Mio. Euro
  • Mittelfristprognose von über 1 Mrd. Euro vor Steuern bekräftigt

Die Helaba hat im Geschäftsjahr 2025 trotz hoher geopolitischer Unsicherheiten ein Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von 731 Mio. Euro und damit auf dem Niveau der Vorjahre (2024: 767 Mio. Euro, 2023: 722 Mio. Euro) erzielt. Das Konzernergebnis nach Steuern ging leicht um -2,3 Prozent zurück auf 514 Mio. Euro (Vorjahr: 526 Mio. Euro).

„Dieses gute Ergebnis auf dem Niveau der starken Vorjahre unterstreicht gerade angesichts der anhaltenden geopolitischen und konjunkturellen Unsicherheiten erneut die Stabilität und die operative Stärke unseres breit diversifizierten Geschäftsmodells. Alle Marktsegmente haben einen positiven Beitrag geliefert“, bilanziert Thomas Groß, CEO der Helaba. „Der

Provisionsüberschuss legte weiter zu. Parallel konnten wir den Risikovorsorgeaufwand erneut reduzieren. Das Neugeschäft wurde zudem spürbar gesteigert. Die ganze Entwicklung bestärkt uns darin, unseren Weg konsequent weiterzugehen. Wir investieren in unsere Zukunft, in Wachstumsinitiativen, in unsere IT-Infrastruktur und in AI-Projekte“, so Groß.

Die operativen Erträge lagen mit 2.902 Mio. Euro (Vorjahr: 2.916 Mio. Euro) trotz des herausfordernden Umfelds auf dem Niveau des Jahres 2024. Der Provisionsüberschuss legte um 2,8 Prozent auf 594 Mio. Euro (Vorjahr: 578 Mio. Euro) zu. Das Fair-Value-Ergebnis stieg deutlich auf 228 Mio. Euro (Vorjahr: 96 Mio. Euro) und konnte damit in Teilen den marktbedingten Rückgang des Zinsüberschusses um -10,8 Prozent auf 1.602 Mio. Euro (Vorjahr: 1.797 Mio. Euro) kompensieren. Im nichtzinstragenden Geschäft wuchs das Ergebnis aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien um 6,6 Prozent auf 308 Mio. Euro (Vorjahr: 289 Mio. Euro).

Die Netto-Zuführung zur Risikovorsorge reduzierte sich sowohl im Immobiliengeschäft als auch im Firmenkundenportfolio weiter, und zwar insgesamt um 24,4 Prozent auf -265 Mio. Euro (Vorjahr: -351 Mio. Euro). Dazu gehören Netto-Zuführungen in Höhe von 51 Mio. € in Form von Post Model Adjustments (PMA) insbesondere zur Abdeckung geopolitischer Risiken (PMA-Bestand bei 123 Mio. €).

Der Verwaltungsaufwand stieg um -6,0 Prozent auf -1.907 Mio. Euro (Vorjahr:

-1.798 Mio. Euro) an. Hier machten sich insbesondere die Investitionen in Wachstumsinitiativen, die IT-Infrastruktur, die Weiterentwicklung der Digitalstrategie und AI-Projekte bemerkbar. Zudem schlugen gestiegene Personalkosten aufgrund von Tarifanpassungen und ein

gezielter Personalaufbau sowie strukturelle Faktoren zu Buche.

Thomas Groß: „Die nachhaltige Transformation der Wirtschaft und die angestoßenen Zukunftsinvestitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland bieten Chancen für weiteres Wachstum für unsere Kunden und für uns. Diese zu nutzen, sind wir gut aufgestellt. Angesichts hoher Investitionen in unser zukünftiges Wachstum, aber auch

wegen der zuletzt wieder gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten rechnen wir für das Jahr 2026 mit einem Ergebnis zwischen 600 und 700 Mio. Euro.“ Mittelfristig zeigt sich Groß

unverändert optimistisch: „Unsere strategischen Wachstumsinitiativen entfalten sukzessive ihre Wirkung. Wir halten unverändert an unserer Prognose fest, dass das Konzernergebnis vor Steuern mittelfristig auf über eine Milliarde Euro steigt.“

Kommunikation und Marketing
Neue Mainzer Straße 52-58
60311 Frankfurt am Main
www.helaba.de
Tel.: +49 (0) 69 / 9132 – 2192

Rolf Benders
E-Mail:  rolf.benders@helaba.de
Ursula-Brita Krück
E-Mail:  ursula-brita.krueck@helaba.de

Über die Helaba:

Mit rund 6.900 Mitarbeitenden sowie einer Bilanzsumme von 202 Mrd. Euro gehört die Helaba-Gruppe zu den führenden Banken am Finanzplatz Frankfurt. Unternehmen, Banken sowie institutionellen Investoren bietet sie umfassende Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Nachhaltiges Wirtschaften ist von jeher im Geschäftsmodell der Helaba verankert und entspricht ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag. Ziel ist es, ihre Kunden mit einem kompetenten ESG-Beratungsangebot und den passenden Finanzierungen auf dem Weg ihrer eigenen Nachhaltigkeitstransformation zu unterstützen. Die Sparkassen versorgt sie mit hochwertigen, innovativen Finanzprodukten und Dienstleistungen. Als Sparkassenzentralbank in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ist die Helaba starke Partnerin für 40 Prozent aller deutschen Sparkassen. Mit ihrer Tochtergesellschaft Frankfurter Sparkasse ist sie regionale Marktführerin im Retail Banking. Gleichzeitig verfügt sie mit der 1822direkt über ein Standbein im Direktbankengeschäft. Die Landesbausparkasse Hessen-Thüringen als selbstständiger Geschäftsbereich der Helaba nutzt die Sparkassen als Vertriebspartnerinnen und hat in Hessen und Thüringen eine

führende Marktposition im Bausparkassengeschäft. Im Rahmen des öffentlichen Förder- und Infrastrukturgeschäfts betreut die WIBank unter dem Dach der Helaba Förderprogramme des Landes Hessen. Über ihre finanzwirtschaftlichen Aufgaben hinaus engagiert sich die Helaba-Gruppe in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens und fördert wegweisende Projekte in Bildung, Kultur, Umwelt, Sport und Sozialwesen.

Weitere Storys: Helaba
Weitere Storys: Helaba