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Rabatte im Netz: Bei jedem zweiten Angebot zahlen Käufer zu viel

Rabatte im Netz: Bei jedem zweiten Angebot zahlen Käufer zu viel
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Rabatte im Netz: Bei jedem zweiten Angebot zahlen Käufer zu viel

Prozentzeichen und Rabattzahlen blitzen regelmäßig auf den Startseiten großer Onlineshops auf und locken mit angeblich attraktiven Preisnachlässen. Doch dieser Schein kann trügen, wie eine aktuelle Untersuchung von guenstiger.de zeigt: Im Marktvergleich entpuppten sich viele Angebote als schlechter Deal. Fast die Hälfte der geprüften Schnäppchen war beim Aktionshändler teurer als bei mindestens einem alternativen Anbieter. Im Schnitt zahlten Käufer bei diesen Angeboten 13 Prozent mehr.

Viele Händler verwenden fragwürdige Vergleichspreise

Für die Analyse wurden knapp 200 Produkte aus zehn Rabattaktionen verschiedenster Händler stichprobenartig geprüft. Besonders auffällig: In 77 Prozent der Fälle diente die meist veraltete und oft unrealistisch hohe unverbindliche Preisempfehlung (UVP) als Vergleichswert für den beworbenen Rabatt. Nur in einer einzigen Stichprobe wurde tatsächlich der niedrigste Preis der letzten 30 Tage angegeben, wie es eigentlich die Gesetzgebung verlangt. Weitere Shops nutzten unklare Angaben wie „statt“ oder „Normalpreis“.

Schnäppchen bedeutet nicht automatisch Bestpreis

Was auf den ersten Blick wie ein echtes Sonderangebot wirkt, ist oft nur ein durchschnittliches oder sogar überteuertes Produkt. Jeder zweite rabattierte Artikel ist außerhalb des aktionsgebenden Onlineshops kein echtes Schnäppchen – zumindest dann nicht, wenn Verbraucher den Fokus auf den niedrigsten verfügbaren Preis am Markt legen. In 45 Prozent der geprüften Fälle ließ sich das gleiche Produkt bei einem anderen Händler günstiger finden, in weiteren 19 Prozent war der Preis zumindest identisch mit dem günstigsten Mitbewerber. Den alleinig besten Preis im Netz boten nur 37 Prozent der untersuchten Deals.

Kaufdruck durch künstliche Verknappung und Zeitlimits

Viele Onlineshops verstärken den Kaufdruck, indem sie ihre Rabattaktionen gezielt zeitlich begrenzen, knappe Bestände angeben oder mit Countdowns arbeiten. Hinweise wie „Nur heute gültig“ oder „Solange der Vorrat reicht“ sollen zum schnellen Zugreifen animieren. Das führt dazu, dass Verbraucher oft vorschnell und ohne genaues Prüfen kaufen – das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich dann im Nachhinein als überteuert.

Die Auswertung zeigt deutlich, wie wichtig die Transparenz über Preisentwicklung und Wettbewerbsangebote für eine informierte Kaufentscheidung ist. Nur wer alternative Anbieter kennt, kann sicher einschätzen, ob es sich beim vermeintlichen Deal tatsächlich um das beste Kaufangebot handelt.

Methode: Das Vergleichsportal guenstiger.de hat im Zeitraum von März bis April 2026 die verschiedenen Rabattaktionen von zehn Onlineshops untersucht und bei knapp 200 Aktionsprodukten aus den Bereichen Technik und Lifestyle die rabattierten Preise mit den Alternativangeboten der über 2.000 gelisteten Händler auf guenstiger.de verglichen (jeweils inklusive Versand).

Pressekontakt:
Nicole Berg
Head of Communications
guenstiger.de GmbH
Deichstraße 34
20459 Hamburg
Tel.: 040/319796-82
E-Mail:  presse@guenstiger.de
 www.guenstiger.de
Über guenstiger.de: 
 guenstiger.de ist der unabhängige Preisvergleich im Internet. Das Angebot der Plattform reicht von Unterhaltungselektronik über Produkte aus den Bereichen Haushalt, Freizeit bis hin zu Sport oder Spielzeug – Verbraucher können die Angebote mehrerer tausend Onlineshops vergleichen und erhalten darüber hinaus jede Menge Informationen, die sie für ihre Kaufentscheidung benötigen. Um dem Nutzer eine größtmögliche Markt-Transparenz zu gewährleisten, werden neben den allgemeinen Produktinformationen auch Händlerbewertungen, Testberichte und Usermeinungen veröffentlicht. Auch mobil ist guenstiger.de jederzeit verfügbar: per Smartphone, Tablet oder kostenloser App für iOS und Android.