Das könnte Sie auch interessieren:

Startschuss für den PR-Bild Award 2019: news aktuell sucht die besten PR-Fotos des Jahres

Hamburg (ots) - Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen und Agenturen unter ...

Die Liebe siegt: Klaas Heufer-Umlauf gewinnt am Samstagabend, "DIE BESTE SHOW DER WELT" gewinnt Zuschauer

Unterföhring (ots) - Die Liebe macht Klaas Heufer-Umlauf zum neuen Show-Master! Mit seiner neuartig ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Oxfam Deutschland e.V.

01.07.2004 – 10:40

Oxfam Deutschland e.V.

Flüchtlingskatastrophe im Sudan: Oxfam leistet Nothilfe
Oxfam Deutschland ruft dringend zu Geldspenden für die Flüchtlinge auf

    Berlin (ots)

Über eine Million Menschen befinden sich im Sudan
auf der Flucht vor der brutalen Gewalt von Reitermilizen und
bewaffneten Rebellengruppen. Die hygienischen Verhältnisse in den
Flüchtlingslagern in Darfur im Westsudan und im Grenzgebiet des
Tschad sind katastrophal, und es besteht akute Gefahr des Ausbruchs
von Seuchen. Die nun einsetzende Regenzeit verschärft die Krise noch
zusätzlich.
    
    Oxfam-Mitarbeiterin Jane Beesley war in einem der Flüchtlingslager
im Tschad: "Ich sah 2.000 Menschen in einem Lager, in dem es keine
einzige Toilette gab. Mit dem Beginn des Regens kommt die
Katastrophe. Kleinkinder sterben schon jetzt an
Durchfallerkrankungen, und Gesundheitsexperten befürchten eine
Choleraseuche."
    
    Oxfam weitet jetzt sein Nothilfeprogramm stark aus. 500.000
Kinder, Frauen und Männer in Darfur und im Tschad sollen sobald wie
möglich Trinkwasser, Hygieneberatung, Waschstellen und Latrinen
erhalten. Dafür benötigt Oxfam dringend Geldspenden.
    
    In zwei Flüchtlingslagern in Nord-Darfur (El-Fashir und Kebkabiya)
versorgt Oxfam bereits 80.000 Flüchtlinge mit Trinkwasser und
Sanitäreinrichtungen. Nun werden in Süd-Darfur für weitere 80.000
Menschen Trinkwasser und Hygieneeinrichtungen bereitgestellt. Im
benachbarten Tschad leistet Oxfam Hilfe für 35.000 Flüchtlinge. In
Darfur und im Tschad sind für Oxfam gegenwärtig insgesamt 75
internationale Experten und über 300 einheimische Mitarbeiter im
Einsatz.
    
    Oxfam fordert massiven politischen Druck auf die an den
bewaffneten Auseinandersetzungen beteiligten Parteien, um die
Sicherheit in der Region wieder herzustellen. Insbesondere muss die
Gewalt gegen die unbeteiligte Zivilbevölkerung unverzüglich aufhören!
    
    Oxfam ist seit über 20 Jahren im Sudan und in Darfur aktiv. Für
die Nothilfemaßnahmen ruft Oxfam zu Spenden auf - direkt in den
Oxfam-Shops oder auf folgendes Spendenkonto:
    
    Oxfam Deutschland e.V.
    Konto-Nr. 13 13 13
    Bank für Sozialwirtschaft Köln (BLZ 370 205 00)
    Kennwort: Sudan
    
    Oxfam Deutschland e.V. hat das DZI-Spendensiegel und ist Mitglied
von VENRO.
    
      
ots Originaltext: Oxfam Deutschland e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Weitere Informationen:
Paul Bendix,
0178-5199273; pbendix@oxfam.de
oder
Jörn Kalinski,
0171-8360631, jkalinski@oxfam.de

Original-Content von: Oxfam Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Oxfam Deutschland e.V.
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung