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COMPUTERBILD: Reparatursets für CDs und DVDs oft nicht besser als Autopolitur

    Hamburg (ots) - Viele Reparatursets, mit denen zerkratzte CDs und DVDs wieder abspielbar gemacht werden sollen, halten nicht das, was sie versprechen. Die Zeitschrift COMPUTERBILD (ab Montag, 19. September, im Handel) prüfte in einem aufwendigen Test fünf Reparaturmaschinen und drei Reparaturpasten. Ergebnis: Häufig waren zerkratzte Silberlinge auch nach einem Reparaturversuch nicht lesbar. In einigen Fällen war der Zustand der Datenträger nach der Reparatur sogar schlechter als vorher. Selbst die beiden besten Reparaturmaschinen (Preise: 50 bzw. 35 Euro) erreichten lediglich ein "befriedigendes" Testergebnis.

    Beim Reparieren wird die äußere Plastik-Schutzschicht der CDs oder DVDs geschliffen. Dadurch sollen zerkratzte Stellen so geglättet werden, daß der Laserstrahl eines Laufwerks oder Abspielgeräts wieder ungehindert zur darunterliegenden Datenschicht durchdringen kann. Da Autopolituren und sogar Zahnpasten nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten, prüfte COMPUTERBILD zum Vergleich auch solche "Hausmittel". Resultat: Wer ohnehin eine Flasche Autopolitur im Hause hat, kann sich die Anschaffung eines speziellen Reparatursets sparen. Zumindest bei selbstgebrannten CDs und DVDs war die Politur kaum schlechter als die beste Reparaturmaschine im Test.

Ansprechpartner: Redaktion COMPUTERBILD Sven Stein, Tel. 040-34068821

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