Bremens Bürgermeister Bovenschulte und DAK-Gesundheit suchen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“
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Die DAK-Gesundheit sucht in Bremen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll das gute soziale Klima in der Gesellschaft stärken und wird von Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Schirmherr unterstützt. Denn laut einer aktuellen Forsa-Befragung empfindet die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Bremen
Bremens Bürgermeister Bovenschulte und DAK-Gesundheit suchen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“
- Krankenkasse setzt Wettbewerb für Engagement in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege in Bremen fort
- Forsa-Umfrage: Mehrheit empfindet soziales Miteinander als schlecht
Die DAK-Gesundheit sucht in Bremen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll das gute soziale Klima in der Gesellschaft stärken und wird von Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Schirmherr unterstützt. Denn laut einer aktuellen Forsa-Befragung empfindet die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Nur 31 Prozent sagen es sei „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Reaktion auf diese Entwicklung will die Kasse deshalb gemeinsam mit der Politik bereits zum sechsten Mal beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege auszeichnen.
Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander“ hat das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit rund 1.000 Menschen über 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: 77 Prozent von ihnen sagen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich schlechter geworden sei. Vor allem nehmen die Menschen eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit (86 Prozent) sowie Aggressivität (81 Prozent) wahr. 79 Prozent empfinden eine Zunahme von Egoismus, fast ebenso viele (76 Prozent) mehr Intoleranz und Ausgrenzung. Die Grundstimmung bleibt dabei weiter negativ: 67 Prozent sagen, das soziale Miteinander sei schlecht oder sehr schlecht. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr.
„Das soziale Miteinander hat sich spürbar verschlechtert, Der Ton wird rauer und der Zusammenhalt brüchiger. Diese Entwicklung ist beunruhigend. Umso wichtiger ist jetzt, die Gemeinschaft und das Miteinander zu stärken. Dass so vieles noch funktioniert, ist vor allem dem großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken. Sie sind ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft“, sagt DAK-Landeschef Michael-Niklas Rühe.
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte sagte zu Beginn des Wettbewerbs: Gesundheit hat ja viele Facetten. Das gilt auch für die Rahmenbedingungen, unter denen Menschen gesund leben können. Gemeinschaft ist eine davon. Wer funktionierende und gelingende Gemeinschaft erlebt, der oder dem geht es zumeist allein schon deshalb besser. Wir sind soziale Wesen, gutes, freundschaftliches Miteinander tut uns einfach gut. Diesen Gedanken nimmt die DAK mit ihrem Wettbewerb "Gesichter für ein gesundes Miteinander" auf. Wo sind die Personen, Initiativen, Organisationen, die Menschen zusammenbringen und Hilfe bieten? Welche Ideen und Projekte bringen gesundheitliche Prävention voran? Was ist beispielhaft und kann andere inspirieren, einen ähnlichen Weg einzuschlagen? Ob Bewegung oder Ernährung – es gibt so viele gute Möglichkeiten, im Miteinander mit anderen die eigene Gesundheit und die der anderen zu fördern. Das setzt sich im kleineren Bereich fort, manchen wird erst da wirklich wirksam: In der Nachbarschaft lassen sich etliche Möglichkeiten entdecken, die gut in diesen Wettbewerb passen. Im unmittelbaren Umfeld hilfsbedürftigen Menschen unmittelbar genau die benötigte Hilfe anzubieten ist vielleicht nicht originell – aber ungemein wirksam. Und auch, wer sich einfach nur regelmäßig bei ihnen meldet, Hilfe oder Besorgungen anbietet, zuhört, Zeit für einen Klönschnack hat, leistet nicht nur unmittelbare Lebenshilfe – sie oder er sorgt auch dafür, dass der Vereinsamung nebenan keine Chance geboten wird. Ich danke daher allen, die sich entsprechend engagieren. Jedes Projekt ist an sich schon mal preiswürdig. Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Erfolg.
Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026
Der Wettbewerb der Krankenkasse wendet sich an Vereine, Gruppen, Verbände, Organisationen und Betriebe. Bei den gesuchten Projekten kann es sich zum Beispiel um spezielle Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen handeln, um Schulaktionen zur Suchtprävention oder um interaktive Anti-Stress-Kurse in Betrieben. Eine Bewerbung um die Auszeichnung ist bis zum 15. September 2026 im Internet möglich. Nach dem Einsendeschluss ermittelt zunächst eine Jury in Bremen die besten drei „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auf Landesebene. Anschließend kommen alle Länder-Champions in das bundesweite Finale, bei dem eine unabhängige Jury unter Vorsitz von DAK-Chef Andreas Storm die Bundessieger-Projekte auswählt. Auf Landes- und auf Bundesebene gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt knapp 40.000 Euro zu gewinnen, mit denen die Siegerprojekte gefördert werden sollen.
Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Alle Informationen zu ihrem Wettbewerb und das Anmeldeformular sind online zu finden unter: www.dak.de/gesichter
* Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ hat das Forsa-Institut vom 9. bis 12. März 2026 bundesweit 1.029 Menschen über 18 Jahren befragt.
Freundliche Grüße
Pressekontakt:
Sönke Krohn
DAK-Gesundheit Pressesprecher Bremen
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