Hessen: Schüler aus Hofheim gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken
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„Bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Hessen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Ashton Wittbecker. Der Schüler besucht die zwölfte Klasse an der Main-Taunus-Schule in Hofheim am Taunus. Er setzte sich gegen rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Hofheim geehrt. Der Kinderschutzbeauftragte für Hessen, Alexander Bauer, übergab gemeinsam mit DAK-Landeschefin Britta Dalhoff die Preise und Urkunden. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.
Freundliche Grüße
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hessen
Hessen: Schüler aus Hofheim gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken
DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ mit bundesweit mehr als 6.000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Hessen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Ashton Wittbecker. Der Schüler besucht die zwölfte Klasse an der Main-Taunus-Schule in Hofheim am Taunus. Er setzte sich gegen rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Hofheim geehrt. Der Kinderschutzbeauftragte für Hessen, Alexander Bauer, übergab gemeinsam mit DAK-Landeschefin Britta Dalhoff die Preise und Urkunden.
„Mit meinem Plakat möchte ich zeigen, dass Alkohol einen Menschen negativ verändert und man schnell nicht mehr man selbst ist. Die blaue Maske steht dabei für das Gefühl von Kontrollverlust, während das Bunte das echte, klare Leben zeigt. Eben dafür, dass das Leben ohne Alkohol viel schöner ist und man keinen Alkohol braucht, um glücklich zu sein. Ich habe mich am Wettbewerb beteiligt, weil ich durch mein Ehrenamt bei Sanitätsdiensten und auch im Freundeskreis erlebt habe, wie sich Menschen unter Alkoholeinfluss verändern und Dinge tun, die sie sonst nicht tun würden“, beschreibt Ashton Wittbecker sein Kunstwerk, mit dem er am Wettbewerb teilgenommen hat. Mit seiner beeindruckenden Arbeit gewann der 17-jährige Schüler des Main-Taunus-Gymnasiums in Hofheim am Taunus den Hauptpreis von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Nina Weber (9. Klasse) von der Alexander-von-Humboldt-Schule in Aßlar. Den dritten Rang belegte die 16-jährige Ann Sophie Bechstein. Die Schülerin besucht die Wöhlerschule in Frankfurt. Den Sonderpreis „Junge Talente“ erhielten Steir Dawood und Hannah Schmitt (7. Klasse) von der Johannes-Gutenberg-Schule in Gernsheim für ihre Gemeinschaftsarbeit.
Ministerin Stolz: Alkoholprävention wirkt
„Die Kampagne ,bunt statt blau‘ macht auch in diesem Jahr sichtbar, wie gefährlich Alkoholkonsum sein kann: Alkoholmissbrauch kann für junge Menschen schwerwiegende Folgen haben. Umso mehr freut es mich, dass die Zahlen insgesamt etwas gesunken sind – dennoch gilt: Jeder Fall ist einer zu viel. Prävention bedeutet, Risiken früh zu erkennen und deutlich anzusprechen – genau das leistet dieser Wettbewerb. Deshalb unterstütze ich ,bunt statt blau‘ sehr gerne als Schirmherrin“, betont Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz.
„Erfreulicherweise hält der positive Trend mit weniger betroffenen Kindern und Jugendlichen weiter an“, sagt Britta Dalhoff, DAK-Landeschefin in Hessen. „Trotzdem ist es wichtig, jungen Menschen die Gefahren von Alkohol bewusst zu machen. Deshalb setzen wir gemeinsam mit der Landesschirmherrin Diana Stolz unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort und bringen das wichtige Thema in den kommenden Monaten in den Schulalltag ein.“
Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus
In Hessen ist laut Statistischem Landesamt die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr um rund vier Prozent auf 529 Kinder gesunken. Bundesweit mussten 2024 rund 8.700 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs in deutschen Krankenhäusern behandelt werden. Das waren 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit diesem deutlichen Rückgang verzeichnete das Statistische Bundesamt 2024 den niedrigsten Stand von Klinikbehandlungen aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung seit 2001.
Selbstgestaltete Plakate wirken
Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau"-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.
Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und Leiter des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Prof. Dr. Reiner Hanewinkel die Bundesgewinnerinnen und Bundesgewinner 2026. Die Bundessiegerehrung findet am 2. Juni in Berlin statt.
17 Jahre „bunt statt blau“
„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 149.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.
Freundliche Grüße
Sandra Scheuring DAK – Gesundheit
Stabsbereich Unternehmenskommunikation Presse und politische Kommunikation
Pressesprecherin Hessen und Rheinland-Pfalz
Wächtersbacher Straße 89, 60386 Frankfurt am Main Mobil: 0175-3470834 sandra.scheuring@dak.de www.dak.de/presse www.linkedin.com/company/dak-gesundheit www.instagram.com/dakgesundheit www.x.com/dakgesundheit www.youtube.com/dakgesundheit





