Senatorin Günther-Wünsch und DAK-Gesundheit starten „bunt statt blau“ gegen Alkoholmissbrauch
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„Bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren gegen das sogenannte Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.
Freundliche Grüße
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Berlin
DAK-Gesundheit und Senatorin Günther-Wünsch starten „bunt statt blau“ gegen Alkoholmissbrauch
- DAK-Gesundheit sucht landesweit zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gegen Rauschtrinken
- Senatorin Katharina Günther-Wünsch ist Schirmherrin
„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren gegen das sogenannte Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen: 2024 sank bundesweit die Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern und Jugendlichen wegen einer Alkoholvergiftung auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. So mussten 2024 deutschlandweit 8.781 Jugendliche mit einem Rausch in Kliniken behandelt werden – 5,3 Prozent weniger als 2023. Zum Vergleich: 2012 etwa lag die Zahl der Klinikbehandlungen noch bei 26.673. Dabei sanken die Zahlen in allen Altersgruppen (zehn bis unter 20 Jahre). Laut Statistik gab es 2024 den größten Rückgang bei den zehn- bis 15-jährigen Jungen mit knapp acht Prozent. Bei den Mädchen in dieser Altersgruppe sank die Anzahl der Rauschtrinkerinnen lediglich um vier Prozent.
Bundesweit ist die Zahl der exzessiven Rauschtrinker bei Jugendlichen rückläufig und mussten zuletzt deutlich weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. „Erfreulicherweise verliert das Rauschtrinken bei jungen Menschen bundesweit weiter an Bedeutung“, sagt Volker Röttsches, Landeschef der DAK-Gesundheit in Berlin. „Immer weniger Kinder und Jugendliche müssen wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus behandelt werden. Dennoch ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Unser Ziel ist es, diesen positiven Trend weiter zu stärken. Deshalb setzen wir gemeinsam mit Senatorin Katharina Günther-Wünsch unsere erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fort und bringen damit das wichtige Thema in den Schulalltag.“
Senatorin Günther-Wünsch übernimmt Schirmherrschaft
Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin betont: „Es ist mir eine Ehre, ‚bunt statt blau‘ als Schirmherrin für Berlin zu unterstützen, auch wenn der Grund für unser Engagement nach wie vor alarmierend ist. Trotz 15 Jahren Einsatz besteht weiterhin ein akuter Bedarf, junge Menschen über die gesundheitlichen Risiken eines riskanten Alkoholkonsums aufzuklären. Im Fokus stehen dabei klare Ziele: das Bewusstsein schärfen, Prävention stärken und Jugendliche dazu ermutigen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen. Was ‚bunt statt blau‘ besonders auszeichnet, ist der kreative Weg, mit dem diese Kampagne das Thema angeht. Statt auf erhobene Zeigefinger setzt sie auf kreative und inspirierende Botschaften. In diesem Sinne freue ich mich darauf, gemeinsam mit allen Beteiligten an der Fortsetzung dieser wichtigen Mission zu wirken.“
Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder und Beiträge, die mit dem Hashtag #bsb2026 hochgeladen wurden.
Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen
Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden.
Seit 2010 haben bundesweit fast 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar.
Freundliche Grüße Stefan Poetig DAK-Gesundheit Unternehmenskommunikation/Public Relations Pressesprecher Berlin Beuthstraße 6, 10117 Berlin Tel.: 030 981 941 6 1127, Fax: 040 334 701 689 62 Handy: 0173 2462071 mailto:stefan.poetig@dak.de http://www.dak.de/presse http://www.twitter.com/dakgesundheit http://www.facebook.com/dakonline