Niedersachsen: Beschäftigte im Durchschnitt an 20,4 Tagen krankgeschrieben
Ein Dokument
Der Krankenstand in Niedersachsen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (2024: 5,5 Prozent). DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,4 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annährend so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 13,2 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang zwei und Atemwegsinfekte auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Niedersachsen auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.
Freundliche Grüße
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Niedersachsen
Niedersachsen: Beschäftigte im Durchschnitt an 20,4 Tagen krankgeschrieben
- Im Vorjahresvergleich steigt der Krankenstand 2025 auf 5,6 Prozent leicht an
- Auffälliges Plus von 13,2 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
- DAK-Landeschef Vennekold fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement
Der Krankenstand in Niedersachsen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (2024: 5,5 Prozent). DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,4 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annährend so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 13,2 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang zwei und Atemwegsinfekte auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Niedersachsen auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.
Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Niedersachsen waren im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen mit 391 Fehltagen je 100 erwerbstätig Versicherte nach rund 346 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken. Sie verursachten 372 Fehltagen je 100 Erwerbstätige. Es folgten Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit 364 Tagen je 100 Versicherte. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Niedersachsen 2025 für 20,4 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure – Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen – zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Dirk Vennekold die Ergebnisse.
Krankenstand nur leicht über dem Bundesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in Niedersachsen sind in etwa mit denen auf Bundesebene vergleichbar. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Niedersachsen liegt mit 20,4 Tagen 4,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Große Chancen sieht Dirk Vennekold im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Vennekold. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“
Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 223.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Niedersachsen aus. Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm.
Freundliche Grüße
Ann-Kathrin Wucherpfennig DAK-Gesundheit Unternehmenskommunikation/Public Relations Pressesprecherin Niedersachsen
Ellernstr. 40, 30175 Hannover Tel.: 0511 897499-1161 Handy: 0175 5192060 Fax: 040 33470-063125 ann-kathrin.wucherpfennig@dak.de www.dak.de www.dak.de/presse www.facebook.com/dakonline www.x.com/dakgesundheit www.instagram.com/dakgesundheit www.youtube.com/dakgesundheit www.pinterest.com/dakgesundheit