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Bayern: Beschäftigte im Durchschnitt an 17,2 Tagen krankgeschrieben

Bayern: Beschäftigte im Durchschnitt an 17,2 Tagen krankgeschrieben
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Der Krankenstand 2025 liegt in Bayern mit 4,7 Prozent leicht unter dem vom Vorjahr (4,8 Prozent) und pendelt sich auf einem stabilen hohen Niveau ein. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 17,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach fast so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr (17,4 Tage). Atemwegsinfekte gingen um zwei Prozent zurück, verursachten jedoch immer noch die meisten Fehltage mit rund 330 Tagen. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Erkrankungen auf Rang zwei, die ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Muskel-Skelett-Erkrankungen lagen auf Rang drei. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Bayern

Bayern: Beschäftigte im Durchschnitt an 17,2 Tagen krankgeschrieben

  • Im Vorjahresvergleich bleibt der Krankenstand nahezu stabil
  • Anstieg von 5,5 Prozent bei Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
  • DAK-Landeschef Rainer Blasutto plädiert für mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Krankenstand 2025 liegt in Bayern mit 4,7 Prozent leicht unter dem vom Vorjahr (4,8 Prozent) und pendelt sich auf einem stabilen hohen Niveau ein. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 17,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach fast so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr (17,4 Tage). Atemwegsinfekte gingen um zwei Prozent zurück, verursachten jedoch immer noch die meisten Fehltage mit rund 330 Tagen. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Erkrankungen auf Rang zwei, die ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Muskel-Skelett-Erkrankungen lagen auf Rang drei. Die DAK-Gesundheit fordert nun eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollen gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Bayern waren im vergangenen Jahr erneut Atemwegsinfekte mit rund 330 Fehltagen je 100 Versicherte, trotz leichtem Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr (337 Fehltage). Auf Platz zwei folgten psychische Erkrankungen, wie Depressionen, mit 314 Fehltagen je 100 Versicherte. Sie lagen mit einem mit einem Plus von 5,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Muskel-Skelett-Probleme, wie Rückenschmerzen, belegten Rang drei mit 312 Tagen je 100 Versicherte und sind im Vergleich zu 2024 stabil geblieben. „Unseren Daten zeigen, dass sich seit Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Jahr 2022 der Krankenstand auf hohem Niveau eingependelt hat. Jetzt gilt es, dass alle relevanten Akteure zusammenarbeiten - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen“, kommentiert DAK-Landeschef Rainer Blasutto die Ergebnisse.

Bayerns Beschäftigte nach Baden-Württemberg am gesündesten

Die Fehlzeiten im Freistaat liegen unter dem Bundesdurchschnitt. Im Durchschnitt war jede und jeder versicherte Beschäftigte in Bayern 17,2 Tage krankgeschrieben. Der Bundesdurchschnitt lag im Vergleich bei 19,5 Tagen. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Große Chancen sieht Rainer Blasutto im betrieblichen Gesundheitsmanagement „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind ein wichtiger Hebel, um den Krankenstand zu senken.“ so Blasutto. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement maßgeblich, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“

Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 337.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Bayern aus.

Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm

Kontakt:

Tanja Mayinger
DAK-Gesundheit
Pressesprecherin Bayern
Haidenauplatz 3, 81667 München
Tel.: 089/9047550-1156
Mobil: 0172-1514937
 mailto:tanja.mayinger@dak.de
 http://www.dak.de/presse