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06.11.2020 – 09:33

DAK-Gesundheit

Schleswig-Holstein: Schülerin aus Warnstorf gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Schleswig-Holstein: Schülerin aus Warnstorf gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen
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"Bunt statt blau": Unter diesem Motto schufen in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.100 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das sogenannte Komasaufen. Das beste Plakat aus Schleswig-Holstein kommt von der 17-jährigen Lara Killmann aus Warnstorf bei Travemünde. Jetzt wurden die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Der Gesundheitsminister Heiner Garg gratulierte als Schirmherr der Aktion. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Schleswig-Holstein

Schülerin aus Warnsdorf bei Travemünde gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Schleswig-Holstein

DAK-Kampagne "bunt statt blau" gegen das Rauschtrinken mit bundesweit mehr als 6.100 teilnehmenden Jugendlichen

"bunt statt blau": Unter diesem Motto schufen in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.100 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das sogenannte Komasaufen. Das beste Plakat aus Schleswig-Holstein kommt von der 17-jährigen Lara Killmann aus Warnsdorf bei Travemünde. Jetzt wurden in Kiel die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Der Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Heiner Garg ist Schirmherr der Aktion.

"Ich gratuliere der Gewinnerin und allen, die daran teilgenommen haben! Der Wettbewerb trägt auf eindrucksvolle Weise dazu bei, Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Gesundheit und mit Alkohol zu sensibilisieren. Sehr gerne unterstütze ich deshalb die DAK-Präventionskampagne 'bunt statt blau', die auf eine elfjährige Erfolgsgeschichte zurückblickt", betont Gesundheitsminister Heiner Garg. "Es ist gut, wenn solche wichtigen Gesundheitsthemen in den Schulalltag einfließen", sagt Cord-Eric Lubinski, Leiter der DAK-Landesvertretung Schleswig-Holstein. "Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das wirkungsvolle Prävention."

Das erfolgreiche Plakat von Lara Killmann zeigt eine Frau, die auf einem bunten Pfad vor überdimensionalen Flaschen und Gläsern flieht. "Mit meinem Plakat möchte ich andere ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen und dem Gruppenzwang Alkohol trinken zu widerstehen - um zu entdecken, dass die Welt ohne Alkohol viel bunter und fröhlicher ist", so Ihre Botschaft. Der Sonderpreis für Jüngere geht an die erst 14-jährige Pauline Staude aus Lübeck.

Nach aktuellen Zahlen der statistischen Landesämter landeten 2018 erneut 20.469 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Schleswig-Holstein waren es 686. Experten fordern daher eine weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der beim Wettbewerb engagierten Schulkinder, sie hätten durch "bunt statt blau" etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach Einschätzung der befragten Jungen und Mädchen trägt die Kampagne auch dazu bei, dass Gleichaltrige vernünftiger mit Alkohol umgehen. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Gesundheitsminister Heiner Garg regelmäßig zum Plakatwettbewerb "bunt statt blau" ein. Die Aktion fand in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt. Mit inzwischen weit über 100.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne.

Im November kürt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig, dem DAK-Vorstand Andreas Storm und dem Hamburger Sänger Emree Kavás aus allen Landessiegern die Bundesgewinner 2020. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter: www.dak.de/buntstattblau.

Pressekontakt:

Sönke Krohn

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Schleswig-Holstein

Gotenstr. 12, 20097 Hamburg

Tel. 040 897 2130 1184, Mobil 072 517 34 22
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