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02.09.2020 – 10:56

DAK-Gesundheit

NRW: Mehr ganz junge Komasäufer

NRW: Mehr ganz junge Komasäufer
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Komasaufen bleibt in NRW ein Problem unter den Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren. Die Zahl der Klinikeinweisungen ist in dieser Altersgruppe laut neuester Statistik von 2017 auf 2018 um 12, 3 Prozent gestiegen. Insgesamt gab es bei den unter 20-Jährigen einen Rückgang um 5,4 Prozent. Die DAK-Gesundheit bezieht sich auf die aktuellen Angaben des Landesamtes für Statistik (it.nrw). Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Nordrhein-Westfalen

NRW: Mehr ganz junge Komasäufer

  • Klinikeinweisungen bei unter 15-Jährigen um 12,3 Prozent gestiegen
  • DAK-Gesundheit sucht die besten Schüler-Plakate gegen Komasaufen
  • Endspurt: "bunt statt blau" läuft noch bis 15. September

Komasaufen bleibt in NRW ein Problem unter den Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren. Die Zahl der Klinikeinweisungen ist in dieser Altersgruppe laut neuester Statistik von 2017 auf 2018 um 12, 3 Prozent gestiegen. Insgesamt gab es bei den unter 20-Jährigen einen Rückgang um 5,4 Prozent. Die DAK-Gesundheit bezieht sich auf die aktuellen Angaben des Landesamtes für Statistik (it.nrw). Durch Umstellungen im Verfahren wurden diese Daten erst jetzt bekannt. Die Krankenkasse setzt gemeinsam mit NRW-Schulministerin Gebauer ihre Präventionskampagne "bunt statt blau" fort. Wegen der Corona-Krise können die Wettbewerbsplakate noch bis zum 15. September eingereicht werden. Bislang haben in diesem Jahr bereits knapp 1.000 Schüler mitgemacht.

Insgesamt gab es im Jahr 2018 bei Kindern und Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen 4.658 Klinikeinweisungen wegen akutem Alkoholmissbrauch. Im Jahr zuvor waren es 4.924 Betroffene. "Der Trend ist insgesamt positiv. Die Zunahme um 70 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren ist allerdings besorgniserregend", sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung in NRW. "Wir müssen weiterhin die Präventionsarbeit stärken und hier eine Kehrtwende schaffen".

"Da es mir ein großes Anliegen ist, die wichtige Arbeit im Bereich der Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen zu unterstützen, bin ich gerne zur Übernahme der Schirmherrschaft bereit", sagt Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die meisten der 100.000 Teilnehmer der vergangenen zehn Jahre nahmen im Rahmen des Schulunterrichts an der Aktion teil. "Deshalb macht die Schirmherrschaft einer Schulministerin besonders Sinn." Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelinge mit dem Wettbewerb sehr gut, erläutert Overdiek. "Mit ihren bunten Plakaten bekennen die jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch."u"

Die Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet in diesem Jahr am 15. September. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit einreichen. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne aktuell bereits mehr als 5.000 junge Künstler angemeldet. Aufgrund der Corona-Einschränkungen in den Schulen wurde in diesem Jahr die Einsendefrist verlängert. Seit 2010 haben bundesweit mehr als 100.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus NRW. Die Kampagne "bunt statt blau" wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt.

Die Plakate, die Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss und der Ermittlung der Landessieger aus den 16 Landesgewinnern den Bundessieger "bunt statt blau" 2020. Auch der Hamburger Soul-Sänger Emree Kavás wird Teil der Jury sein.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt rund 11.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Freundliche Grüße

Rainer Lange
DAK-Gesundheit
Unternehmenskommunikation / Public Relations
Pressesprecher Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen 
in Vertretung Rheinland-Pfalz
Graf-Adolf-Str. 89, 40210 Düsseldorf
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 Tel.: 0211 550415-1120, Fax: 0049 40 33470553755 
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