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"bunt statt blau": Bundessieg für Schülerin aus Wuppertal in der Kategorie 'Instagram'

Das Siegerbild Sonderpreis Instagram

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Die 16-jährige Natalie Dembonczyk aus Wuppertal gewinnt den Plakatwettbewerb "bunt statt blau" 2018 - Kunst gegen Komasaufen - in der Kategorie "Instagram". Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, der Sänger Emree Kavás und der Vorstand der DAK-Gesundheit, Thomas Bodmer, zeichneten das Instagram-Werk der jungen Künstlerin aus Nordrhein-Westfalen als bestes Online-Plakat 2018 aus. Im Frühjahr hatten sich bundesweit rund 8.000 Schülerinnen und Schüler mit kreativen Ideen an der Kampagne der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen beteiligt. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Kunst gegen Komasaufen: Schülerin aus Wuppertal gewinnt Kategorie Instagram bei "bunt statt blau" 2018

8.000 Künstler bei DAK-Kampagne zum Thema Alkoholmissbrauch - Drogenbeauftragte und Sänger Emree Kavás ehren Preisträgerin

Kunst gegen Komasaufen: Die 16-jährige Natalie Dembonczyk aus Wuppertal gewinnt den Plakatwettbewerb "bunt statt blau" 2018 in der Kategorie "Instagram". Im Frühjahr hatten sich bundesweit rund 8.000 Schülerinnen und Schüler mit kreativen Ideen an der Kampagne der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen beteiligt.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, der Sänger Emree Kavás und der Vorstand der DAK-Gesundheit, Thomas Bodmer, zeichneten das Instagram-Werk der jungen Künstlerin aus Nordrhein-Westfalen als bestes Online-Plakat 2018 aus. Mit der beeindruckenden Arbeit gewann die 16-jährige Schülerin den Sonderpreis in Höhe von 200 Euro und ein Ticket für die Medienmesse re:publica 2019 in Berlin.

"Das Siegerplakat ist sehr opulent gestaltet und verweist mit vielen Details auf die Risiken des Rauschtrinkens", sagte DAK-Vorstand Thomas Bodmer bei der Siegerehrung. "Auch im neunten Wettbewerbsjahr ist beeindruckend, wie die Teilnehmer unter dem Motto 'bunt statt blau' im wahrsten Sinne des Wortes Farbe gegen das Komasaufen bekennen." Natalie Dembonczyk zeigt auf ihrem Bild, wie Alkohol die Schönheit einer jungen Frau verwischen kann, ganz so wie Regentropfen die leuchtend-schönen Farben einer Leinwand. "Alkohol macht dich nicht attraktiver, hübscher oder cooler. Er bewirkt genau das Gegenteil, er schadet der Gesundheit und Du siehst hässlicher aus", das will die glückliche Siegerin jeder Altersgenossin zurufen: "Sei Du selbst, denn so bist Du am besten und am schönsten."

Hinter dem bundesweiten Plakatwettbewerb stehen die harten Fakten des gefährlichen Trinkverhaltens von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Beim regelmäßigen Alkoholkonsum sind die Zahlen dank intensiver Aufklärung rückläufig, beim exzessiven Konsum gilt dies allerdings nicht. Das sogenannte Bingedrinking, bei dem Jugendliche in kurzer Zeit viel Alkohol zu sich nehmen, um betrunken zu werden, wird erstmals seit einigen Jahren wieder etwas häufiger. 2016 kamen laut Bundesstatistik 22.133 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es fast 5.200 Fälle. Experten fordern weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens. Deshalb luden die DAK-Gesundheit und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, auch in diesem Jahr wieder Jugendliche zum Plakatwettbewerb "bunt statt blau" ein. Die Kids würden mit der Aktion dem Alkoholmissbrauch die rote Karte zeigen. "Sie wissen um die gravierenden Folgen und zeigen das ganz klar in ihren Werken!", so Mortler.

Erstmals gehörte 2018 der Hamburger Sänger Emree Kavás der Bundesjury an. Mit seiner neuen Single "Baby" ist Emree aktuell unter den Top 20 der Spotify Viral Charts. "Mir ist die Kampagne 'bunt statt blau' total wichtig und ich freue mich, dass wir dieses Jahr die Marke von 8.000 Teilnehmern geknackt haben!" Seit dem Start im Jahr 2010 haben damit rund 95.000 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren an der DAK-Aktion teilgenommen.

Die besten Plakate aus allen 16 Bundesländern sind im Internet zu sehen unter www.dak.de/buntstattblau. Außerdem werden die Bilder nach den Sommerferien in einer bundesweiten Wanderausstellung in Schulen gezeigt. Die Kampagne "bunt statt blau" ist eingebunden in die "Aktion Glasklar", mit der die DAK-Gesundheit bereits seit dreizehn Jahren Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. Der Plakatwettbewerb wird im Frühjahr 2019 fortgesetzt.

Rainer Lange

DAK-Gesundheit
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