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Warum Herr Kaiser & Co ihr Büro in die Bankfiliale verlegen

    Hamburg (ots) - Versicherungsagenten und -makler bitten ihre
Kunden demnächst für das Beratungsgespräch verstärkt in die
Bankfiliale. Die öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen
Versicherer machen es bereits vor: Sie vertreiben zwischen 40 und 70
Prozent der Lebensversicherungen über ihre Bankpartner, ermittelte
die Mummert + Partner Unternehmensberatung. Verschärft wird der Druck
auf die Lebensversicherer durch die steigende Attraktivität von
Anlagefonds in Folge des Aktienbooms in Deutschland. Hier wickeln
Banken 70 Prozent der Verkäufe ab - und erobern Marktanteile im
lukrativen Geschäft mit der Altersvorsorge. Dies hat eine Analyse von
Datamonitor ergeben.
    
    Versicherungen drängen daher mit Macht an die Bankschalter - und
sind bei den Kreditinstituten hoch willkommen. Der Grund: eine
bessere Auslastung des kostenträchtigen Filialnetzes. Im deutschen
Finanzdienstleistungsmarkt zeichnet sich bereits die Konzentration
auf wenige große Allfinanz-Partnerschaften ab. Hierzu gehören die
AMB/Generali-Gruppe mit der Commerzbank sowie die ERGO-Gruppe mit der
Hypo-Vereinsbank. Die öffentlich-rechtlichen Provinzial-Versicherer
vertreiben ihre Produkte schon lange über Sparkassen. Die
genossenschaftlichen Außendienstmitarbeiter der R+V-Versicherung
sitzen in Raiffeisen- und Volksbanken.
    
    Kapitallebens- und Rentenversicherungen dominieren momentan den
Markt der Altersvorsorge. Bis zum Jahr 2004 wächst dieser Markt um
rund 16,5 Milliarden DM (gebuchte Bruttobeiträge), prognostizieren
Datamonitor und Mummert + Partner. Dies entspricht einem Zuwachs von
rund 6 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum legen
die Deutschen in Publikumsfonds voraussichtlich mehr als 140
Milliarden DM an. Banken werden damit zunehmend wichtiger als
Vertriebsweg für Altersvorsorgeprodukte.
    
ots Originaltext: : Mummert + Partner Unternehmensberatung
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Unternehmensberatung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jörg
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