Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Bund, Länder und Feuerwehren reagieren auf Waldbrände
1. Waldbrandkonferenz von DFV und AK V der Innenministerkonferenz identifiziert wichtige Themenfelder

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. Waldbrandkonferenz von DFV und AK V der IMK identifizierten wichtige Themenfelder.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. Waldbrandkonferenz von DFV und AK V der IMK identifizierten wichtige Themenfelder.

Berlin (ots) - Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) will gemeinsam mit Bund und Ländern die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden sowohl in Deutschland als auch im Rahmen des EU-Gemeinschaftsverfahrens weiterentwickeln. Darauf verständigten sich die Teilnehmer der hochrangig besetzten 1. Waldbrandkonferenz des Arbeitskreises V der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (AK V der Innenministerkonferenz) und des Deutschen Feuerwehrverbandes in Berlin. Der DFV hatte die Veranstaltung in Abstimmung mit dem AK V aufgrund der gehäuften Wald- und Vegetationsbrände mit überregionaler Bedeutung im Jahr 2018 initiiert. Gegenstand der Konferenz war insbesondere die Analyse nationaler und internationaler Waldbrände am Beispiel von Treuenbrietzen (Brandenburg) und dem Einsatz niedersächsischer Feuerwehrangehöriger im Rahmen eines Hilfeersuchens nach dem EU-Gemeinschaftsverfahren in Schweden. "Wir wollen uns intensiver abstimmen, Doppelbelastungen vermeiden und Ressourcen schonen", resümierte DFV-Präsident Hartmut Ziebs, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem AK V-Vorsitzenden Dr. Alexander Götz moderierte.

Der Teilnehmerkreis bestand aus den Mitgliedern des AK V sowie Vorsitzenden und Präsidenten der Landesfeuerwehrverbände. Hinzu kamen Spitzenvertreter des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie der kommunalen Spitzenverbände.

Die Konferenzteilnehmer verständigten sich darauf, die identifizierten Themenfelder nun für die nationalen und internationalen Einsätze weiter zu bearbeiten. Insbesondere sind dies Ausstattung, Material und Ausbildung, Verbesserung von Verfahrensweisen, Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit Partnern.

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