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Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Bahn In Deutschland fehlen 1 000 Lokführer

Halle (ots) - Aufgrund eines Lokführermangels kommt es in Deutschland immer wieder zu Zugausfällen. "Es fehlen bundesweit 800 bis 1 000 Lokführer", sagte Norbert Quitter, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Probleme gebe es aktuell unter anderem beim Harz-Elbe-Express (Hex) in Sachsen-Anhalt, der Nordwestbahn in Bremen und den S-Bahnen in München und Stuttgart. GDL-Vize Quitter macht für die Situation vor allem die Sparpolitik der Deutschen Bahn in den vergangenen Jahren verantwortlich. "Personal wurde abgebaut und zu wenig ausgebildet", so Quitter. Auch die privaten Bahnen würden erst langsam ihre Ausbildungskapazitäten erhöhen.

Die Deutsche Bahn kündigt an, in diesem Jahr 1 200 Lokführer einstellen zu wollen. "Im September starten rund 440 junge Menschen ihre Ausbildung zum Lokführer- in keinem anderen DB-Ausbildungsberuf gibt es mehr Azubis", sagte ein Bahn-Sprecher. Zudem gebe es ein Ausbildungsprogramm für Quereinsteiger, das zwischen neun und zwölf Monaten dauert.

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