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Lausitzer Rundschau: Zu CDU/SPD/Parteitage: Schwarz-rotes Wir-Gefühl

    Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu SPD/CDU/Parteitage:

    Ja, sie wollen es. CDU, CSU und SPD scheinen fest entschlossen, die große Koalition zu einem Erfolgsbündnis machen zu wollen. Zwar ist hier und da Kritik aus dem schwarz-roten Lager zu hören. Doch hält sie sich bislang auffallend in Grenzen. Vor allem kommt sie sehr sachlich und nicht geifernd daher. Dies stimmt hoffnungsvoll, dass die drei Parteitage heute das Koalitionspapier nicht zerreden, sondern ihm mit überwältigender Mehrheit ihren Segen geben werden. Psychologisch ist das wichtig. Denn der Geist, der mit Beginn der Operation „Gesundung Deutschland“ weht, bestimmt auch das schwarz- rote Klima der kommenden Wochen. Er ist maßgeblich dafür, wie klar das Votum für Angela Merkel ausfällt, wenn sie am 22. November zur ersten Kanzlerin gewählt wird. Das neue Spitzenduo, dass demnächst über Deutschlands Wohl und Wehe entscheidet, heißt Angela Merkel und Matthias Platzeck. Eine überaus spannende Mischung. Gestützt von Franz Müntefering und Edmund Stoiber. Die Vier verstehen sich inzwischen auffallend gut, wie man am Wochenende erneut erleben konnte. Wer hätte das gedacht nach einem so auf Konfrontation ausgerichteten Wahlkampf. Halten die Koalitionäre ihren Schulterschluss durch, zu dem sie sich so nachdrücklich bekennen, könnte das Sanierungswerk Stück um Stück vielleicht doch gelingen und für eine neue politische Kultur sorgen. Dann könnte in Deutschland ein neues Zutrauen wachsen.


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