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#mehrWertFürAlle: Mehr Wertschöpfung durch Fairen Handel
Neue faire GEPA-Kaffees - im Ursprungsland geröstet und verpackt
dreimal so viel Geld bleibt vor Ort wie beim kommerziellen Kaffee

#mehrWertFürAlle: Mehr Wertschöpfung durch Fairen Handel / Neue faire GEPA-Kaffees - im Ursprungsland geröstet und verpackt / dreimal so viel Geld bleibt vor Ort wie beim kommerziellen Kaffee / Freuen sich nach dem erfolgreichen Pressetalk auf der Frankfurter Buchmesse auf die Einführung der neuen GEPA-Kaffees, die im Ursprungsland geröstet werden - v. l.: Nicole Klaski, Gründerin und Geschäftsführerin The Good Food; Kleber Cruz-Garcia, GEPA-Einkaufsmanager Kaffee; Dolores Cruz Benitez, Koordinatorin der Röstprojektgruppe beim GEPA-Partner APROLMA in Honduras; Barbara Schimmelpfennig, GEPA-Pressesprecherin und Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/43796 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/GEPA mbH/GEPA/Z. Peterek"
#mehrWertFürAlle: Mehr Wertschöpfung durch Fairen Handel / Neue faire GEPA-Kaffees - im Ursprungsland geröstet und verpackt / dreimal so viel Geld bleibt vor Ort wie beim kommerziellen Kaffee / Freuen sich nach dem erfolgreichen Pressetalk auf der Frankfurter Buchmesse auf die Einführung der neuen... mehr

Wuppertal/Frankfurt (ots) - Fair war immer schon "mehr" - die Wertschöpfung im Ursprungsland zu steigern gehört seit der Gründung zu den Zielen der GEPA. Hier setzt das Fair Handelsunternehmen jetzt mit fairen, komplett im Herkunftsland hergestellten Kaffees neue Akzente: Unter dem Motto #mehrWertFürAlle machen die beiden Bio-Arabica-Röstkaffees aus Honduras (Frauengenossenschaft APROLMA) und aus Guatemala (Genossenschaftsverband FEDECOCAGUA) auf eine gerechtere Verteilung von Wertschöpfung aufmerksam.

Kaffeeproduzentin Dolores Cruz Benitez von APROLMA hat heute auf der Frankfurter Buchmesse einen der neuen fairen im Ursprungsland gerösteten und verpackten GEPA-Kaffees vorgestellt. Der neue "Frauenkaffee" hat große Bedeutung für die Bäuerinnen von APROLMA. Die Produzentinnen liefern nicht mehr nur hochwertigen Rohkaffee wie zuvor, sondern sind auf dem Weg zum gemeinsamen Kleinunternehmen - Kaffeebäuerinnen werden etwa zu Röstmeisterinnen.

"Dieses Projekt stärkt uns und ermöglicht uns, den gesamten Prozess der Kaffeeröstung im industrialisierten Maßstab kennenzulernen", so Dolores Cruz Benitez als Koordinatorin der Röstprojektgruppe. "Damit bleibt praktisch der komplette Mehrwert, der damit verbunden ist, hier in unserer Organisation. Jetzt sind wir sehr stolz, die ersten Kaffeebäuerinnen in Honduras zu sein, die diesen Kaffee nach Europa exportieren."

Die Frauengenossenschaft hatte sich vor fünf Jahren gegründet, um hochwertigen Bio-Kaffee zu vermarkten und die Rechte von Frauen einzufordern.

"Mehr Wertschöpfung heißt auch mehr Wirkung", so Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb. "Mit unseren neuen bio und fairen Röstkaffees bleibt fast dreimal so viel Geld vor Ort wie bei kommerziellem Kaffee."

1,87 Euro pro 250-Gramm-Päckchen erhält APROLMA für den in Honduras gerösteten und verpackten Kaffee von der GEPA - im herkömmlichen Kaffeehandel wären es nur 68 Cent für konventionellen Rohkaffee. Am Weltmarkt wird 95 Prozent des Kaffees nur als Rohware eingekauft. Fertig gerösteter und verpackter Kaffee aus dem Herkunftsland ist daher immer noch eine Ausnahme.

"Angesichts niedriger Weltmarktpreise und Auswirkungen von Klimawandel können die Röstkaffees als Endprodukt wegweisend für viele Kaffeegenossenschaften sein, hier neue Perspektiven und Einkommensmöglichkeiten zu finden", so der GEPA-Geschäftsführer. "Daher freuen wir uns, dass sich auch bei uns immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie Weltläden dafür einsetzen, zu mehr Wertschätzung und Wertschöpfung für Produkt und Produzent beizutragen - sowohl global als auch lokal und regional."

Nicole Klaski hat vor anderthalb Jahren mit dem Start-up The Good Food in Köln Deutschlands ersten Reste-Supermarkt eröffnet und rettet zusammen mit vielen Engagierten etwa Gemüse vor der Tonne. "Über unser Konzept machen wir die Wertigkeit von Lebensmitteln sichtbar und weisen auf das Problem der Lebensmittelverschwendung hin. Wir verkaufen in unserem Laden zum Beispiel die Nachernte, die auf den Feldern ansonsten liegen bleibt zum 'Zahl was es Dir wert ist-Preis'. So entsteht auch wieder Wertschöpfung. Bei vielen Menschen ist das Wissen darüber verloren gegangen, wie viel Arbeit zum Beispiel hinter landwirtschaftlichen Produkten steckt."

50 faire Lebensmittel komplett aus dem Ursprung

Die neuen Röstkaffees sind zwei von rund 50 Lebensmitteln der GEPA, die teils schon seit Jahrzehnten komplett im Herkunftsland produziert werden. Im Frühjahr 2019 ergänzt ein weiterer Röstkaffee, geröstet und verpackt in Ruanda, das Sortiment. Auch Handwerksprodukte wie etwa Körbe oder Schals werden immer schon vollständig in den Produzentenländern gefertigt.

Social-Media-Aktion: #mehrWertFürAlle

Ab dem 12.10.2018 können Interessierte an einer Social-Media-Aktion teilnehmen und per Botschaft oder Foto posten, welchen "Wert" Fairer Handel oder Lebensmittel generell für sie haben. Infos: www.gepa.de/mehr-Wertschöpfung

Onlinespecial

Unter www.gepa.de/mehr-Wertschöpfung gibt es darüber hinaus Geschichten der Kaffeeproduzentinnen und -produzenten von APROLMA und FEDECOCAGUA, Videos zum Rösten und Verpacken vor Ort sowie eine Musterkalkulation zum Röstkaffee von APROLMA zum Herunterladen.

Bezugsquellen

Die Kaffees von APROLMA und FEDECOCAGUA sind im Laufe des Oktober für je 5,99 Euro à 250-Gramm-Päckchen in Weltläden, im Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel sowie über den GEPA- Onlineshop für Endkunden unter www.gepa-shop.de erhältlich.

Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 40 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger". Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als "Deutschlands nachhaltigste Marke"; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de

Mitgliedschaften: 
-  World Fair Trade Organization (WFTO) 
-  European Fair Trade Association (EFTA) 
-  Forum Fairer Handel (FFH) 

Pressekontakt:

Barbara Schimmelpfennig
Pressesprecherin
GEPA - The Fair Trade Company
Tel.: 0202/266 83-60
presse@gepa.de

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