BVDVA Bundesverband Deutscher Versandapotheken

Apotheker: Wettbewerb im Sinne der Verbraucher stärken
Der BVDVA begrüßt die Stellungnahme namhafter Experten zum Thema Arzneiversand

Berlin (ots) - Ein Gremium um den renommierten Gesundheitsökonomen, Professor Dr. Peter Oberender von der Universität Bayreuth, hat deutschen, zugelassenen Versandapotheken Seriosität und Sicherheit bescheinigt. In einem Papier des Expertengremiums heißt es unter anderem: "Positive Testergebnisse beispielsweise bei Stiftung Warentest zeigen, dass Versandapotheken ebenso hochwertig in der Arzneimitteldistribution und Beratung sind wie Vor-Ort-Apotheken. Der Versand von rezeptpflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln ist ein sicherer Vertriebsweg (..). Die standardisierten Interaktions-Checks der Versandapotheken stellen eine wesentliche Verbesserung der Arzneimittelsicherheit dar." Das dreiseitige Papier steht unter www.bvdva.de zum Download bereit.

Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA), Christian Buse, hat die Ergebnisse der Expertenrunde begrüßt. Buse warnte eindringlich vor einer Einschränkung des legalen Versandhandels: "Chronisch Kranke, sozial Schwache, Menschen aus strukturschwachen Gebieten, Behinderte, sowie beruflich stark eingebundene Personen kaufen ihre Medikamente millionenfach bei deutschen Versandapotheken. Es ist weder fair noch rational erklärbar, diesen Menschen den Bezug ihrer verschreibungspflichtigen Medikamente bei legalen Versandapotheken verbieten zu wollen."

Die lange verstummte und nun künstlich neu entfachte Diskussion über das Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel in Deutschland sei für ihn "rational nicht nachvollziehbar". Versandapotheker unterlägen strengen gesetzlichen Reglementierungen und einer kontinuierlichen Überwachung durch die zuständigen Behörden, so dass das Netz rund um die Arzneimittelsicherheit und den Patientenschutz dichter gewoben sei, als bei der Apotheke vor Ort. "Warum will die Politik den legalen Versand rezeptpflichtiger Arzneimittel durch zugelassene, deutsche Apotheker verbieten, wenn die Gefahr der Arzneimittelfälschungen nachweislich nicht von Ihnen ausgeht?", fragt Buse. Das wäre so, als wolle man - um Raser zu stoppen - die Autobahnen abschaffen.

Mit der Zulassung des Versandhandels und der Freigabe der Preise für rezeptfreie Arzneimittel im Jahr 2004 hat der Verbraucher erstmals vom Wettbewerb im Apothekenmarkt profitieren können. Preisvorteile bei rezeptfreien Medikamenten um bis zu 50 Prozent seien im Versandhandel seriös möglich. Daher wäre es aus seiner Sicht deutlich sinnvoller, die Diskussion in eine ganz andere Richtung zu führen. Buse: "Der am dramatischsten steigende Ausgabenblock der gesetzlichen Krankenversicherung sind die rezeptpflichtigen Medikamente. Es wäre volkswirtschaftlich wesentlich sinnvoller, über eine Aufhebung der Festpreise und eine Umwandlung in Höchstpreise zu diskutieren, als den gesetzlich geregelten Versand dieser Arzneien wieder verbieten zu wollen."

Bei der aktuellen Diskussion würde die Intelligenz der Verbraucher sträflichst unterschätzt. Buse: "Verbraucher können legale von unseriösen Anbietern unterscheiden. Wer etwas anderes behauptet, stellt die Intelligenz der Bürger und den mündigen Patienten infrage."

Über den BVDVA

Die im BVDVA organisierten Versandapotheken sind ausnahmslos mittelständische Unternehmer, die sich für die pharmazeutische Versorgung und Betreuung chronisch kranker Patienten engagieren. Eine Liste zugelassener, deutscher Versandapotheken kann über info@bvdva.de angefordert werden.

Rückfragen für die Presse:

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Mob: 0170 / 2824620
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