Alle Storys
Folgen
Keine Story von KfW mehr verpassen.

KfW

KfW-Initiative: Unternehmen in Hessen stärken kommunalpolitisches Engagement

KfW-Initiative: Unternehmen in Hessen stärken kommunalpolitisches Engagement
  • Bild-Infos
  • Download

Frankfurt am Main (ots)

  • Unterstützung für Mitarbeitende mit kommunalpolitischen Mandaten
  • "Charta der Demokratie" unter Schirmherrschaft der Hessischen Staatskanzlei

Namhafte Unternehmen in Hessen haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um demokratische Teilhabe in Städten, Gemeinden und Landkreisen zu stärken. Unter Schirmherrschaft der Hessischen Staatskanzlei unterstützt dabei die KfW als Initiatorin zusammen mit der Deutsche Börse Group, der Fraport AG, der HEAG Holding AG, der Helaba, der KION Group, PwC Deutschland und SAMSON Mitarbeitende, die ehrenamtlich kommunalpolitische Mandate übernehmen. Gemeinsame Leitlinien sind in einer "Charta der Demokratie" festgeschrieben. Am 15. März findet in Hessen die Kommunalwahl statt.

Ziel der Initiative ist es, Mitarbeitende dabei zu unterstützen, kommunalpolitische Mandate wahrzunehmen und demokratisches Engagement vor Ort zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Maßnahmen, um Raum für kommunalpolitisches Ehrenamt zu schaffen und den Austausch über demokratische Werte zu fördern.

Jedes der beteiligten Unternehmen legt unterstützende Maßnahmen dabei eigenständig fest. Bei der KfW beispielsweise umfasst dies erstmals einen Sonderurlaub für ausgewählte Mitarbeitende, die bei der hessischen Kommunalwahl ein Mandat in einem kommunalen Parlament erhalten. Ergänzend stellt die Förderbank für diese Zielgruppe ein begleitendes Coaching zur Verfügung, unter anderem zum Aufbau von Resilienz. Kooperationspartnerin der Angebote ist die Hertie-Stiftung, wodurch Programme zur Kompetenzbildung und Nachwuchsförderung im politischen Ehrenamt den Unternehmen und ihren Mitarbeitenden offenstehen.

"Uns geht es darum, ein klares Bekenntnis zu demokratischen Grundwerten abzugeben und es zugleich mit greifbaren Maßnahmen zu verbinden", sagt KfW-Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels. "Gerade das politische Engagement auf kommunaler Ebene ist für die Stärke und Weiterentwicklung unserer Demokratie von zentraler Bedeutung. Mit dieser Initiative wollen wir demokratische Bildung und demokratisches Engagement in unserer Unternehmenskultur verankern - und damit ein Signal senden, das auch über Hessen hinaus Wirkung entfalten kann."

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Benedikt Kuhn, betonte: "Unsere Demokratie lebt dadurch, dass Bürgerinnen und Bürger sie aktiv tragen - durch Wählen, durchs Mitreden, auch durchs Widersprechen, durch die Übernahme von Verantwortung und durch politisches Engagement. Eine Demokratie scheitert nicht an zu viel Reden, sondern an zu viel Schweigen. Meinungsvielfalt ist kein Risiko, sondern eine Stärke. Genau diesen Raum für gelebte Demokratie eröffnet unsere gemeinsame Charta. Sie fördert Engagement und Debatten, indem sie Menschen ermutigt, sich politisch einzubringen. Ich danke der KfW als Initiatorin und allen Erstunterzeichnern für dieses starke Zeichen für die Demokratie und freue mich sehr, die Schirmherrschaft zu übernehmen."

Ingrid M. Haas, Managing Director Group Communications & Marketing, Deutsche Börse Group: "Demokratie lebt von Transparenz, Offenheit und Fairness - Werte, die auch die Deutsche Börse Group prägen. Deshalb unterstützen wir die Charta der Demokratie und schaffen Freiräume für Mitarbeitende, die sich zivilgesellschaftlich einbringen - als ermutigendes Beispiel für unser gemeinsames Miteinander."

Julia Kranenberg, Vorständin und CHRO, Fraport: "Wir leben und arbeiten in einer vielfältigen Gesellschaft. Diese Vielfalt anzuerkennen und wertzuschätzen, macht nicht nur uns als internationalen Flughafenbetreiber stark, sondern auch unsere Demokratie. Gleichzeitig lebt die Demokratie von Menschen, die in den Kommunen und Gemeinden als Mandatsträgerinnen und Mandatsträger Verantwortung übernehmen. Als Fraport unterstützen wir Beschäftigte, die kommunalpolitisch aktiv werden möchten. Schließlich bilden politische Teilhabe und Toleranz das Fundament unseres demokratischen Miteinanders."

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek, Vorstände der HEAG: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nicht selbstverständlich, sondern bedarf der Mitwirkung aller. Wir halten es dabei für wichtig, dass sich Menschen aktiv in der Politik engagieren, welche aus der Wirtschafts- und Unternehmenspraxis kommen. Dieses Engagement trägt dazu bei, gemeinsame Lösungen für lokale Herausforderungen zu finden und das Miteinander zu festigen."

Dr. Stefan Brügmann, Leiter Personal & Recht, Helaba: "Eine liberale, von Vielfalt und Toleranz geprägte Demokratie ist das Fundament unseres Wohlstands. Gerade auf kommunaler Ebene lebt Politik vom ehrenamtlichen Engagement - auch dem unserer Mitarbeitenden. Deswegen haben wir als Landesbank die Charta der Demokratie unterzeichnet, um dieses Engagement künftig aktiv zu unterstützen."

Markus Georgi, Senior Vice President Investor Relations & KION Group Communications: "Integrität, Zusammenarbeit und Courage sind zentrale Werte von KION - global, regional und lokal. Mit der Charta der Demokratie möchten wir gemeinsam mit den teilnehmenden Unternehmen ein Zeichen für die Bedeutung der Kommunalpolitik für eine lebendige Demokratie in Deutschland setzen. Als Arbeitgeber unterstützen wir unsere Mitarbeitenden in Deutschland dabei, kommunalpolitische Ehrenämter ohne finanzielle Verluste auszuüben."

Prof. Dr. Bernd Roese, Standortleiter Frankfurt, PwC Deutschland: "Demokratie ist kein Zuschauersport - sondern darauf angewiesen, dass kluge Köpfe mitmachen und anpacken. Ich bin stolz darauf, dass PwC dieses gesellschaftliche Engagement aktiv fördert. Das ist ein fester Teil unserer Unternehmenskultur."

Dr. Andreas Widl, CEO SAMSON: "Der deutsche Mittelstand steht für Verantwortung, Verlässlichkeit, langfristiges Denken und Handeln - und für den festen Willen, in Deutschland zu investieren und Arbeitsplätze zu sichern. Das alles setzt eine funktionierende Demokratie voraus. Sie ist die Grundlage unseres Wirtschaftens und unseres Wohlstands. Daraus erwächst Verantwortung für alle. Und wir übernehmen sie: in der Zusammenarbeit mit den Werkstätten Hainbachtal, die Menschen mit Behinderungen berufliche Teilhabe ermöglichen, mit Ausbildungsplätzen für junge Geflüchtete und im Heimatschutz. Außerdem investieren wir gerade eine Rekordsumme in ein neues Werk - hier im Rhein-Main-Gebiet. Um ein weiteres Zeichen zu setzen und den Standort nachhaltig zu stärken, unterstützen wir die Charta der Demokratie und diese Initiative der KfW."

Hier finden Sie weitere Informationen der Initiative: Charta der Demokratie

Hier finden Sie ein Bild der Erstunterzeichner der Charta der Demokratie zum Download: Bild

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Frank Brandmaier,
Tel. +49 69 7431 41336
E-Mail: Frank.Brandmaier@KfW.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: KfW
Weitere Storys: KfW
  • 13.02.2026 – 09:00

    KfW Research: Wagniskapitalgeber setzen in Deutschland andere Prioritäten als anderswo

    Frankfurt am Main (ots) - - Start-ups mit Fokus auf Klimatechnologien und Verteidigung erhalten anteilig mehr Geld als in anderen Ländern - Junge Unternehmen mit Fokus auf Künstliche Intelligenz sind auch hierzulande erfolgreich beim Fundraising - Investoren sehen für 2026 größte Wachstumschancen für Start-ups aus dem Bereich Internet of Things und Robotics Der ...

  • 11.02.2026 – 10:00

    KfW Research: Künstliche Intelligenz kommt im Mittelstand immer häufiger zum Einsatz

    Frankfurt am Main (ots) - - 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz (KI) - Vor allem größere und international tätige Unternehmen wenden KI an - Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung sind in dem Bereich am aktivsten Der Anteil mittelständischer Unternehmen in Deutschland, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, ist ...

  • 04.02.2026 – 10:00

    KfW-Jahresauftakt-Pressekonferenz: KfW richtet Fördergeschäft neu aus

    Frankfurt am Main (ots) - - Neuaufstellung in drei Dimensionen: Inlandsförderung, Auslandsgeschäft und in internen Abläufen der Bank - Rückblick auf starkes Förderjahr 2025: Kerngeschäft in der inländischen Förderung steigt um mehr als ein Drittel auf 61 Milliarden Euro - Wachstum bei Mittelstand, Privatkunden und Kommunen - Gesamtes KfW-Neugeschäft von 98 ...