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Gemeinsame europäische Initiative für Kreislaufwirtschaft (JICE) erreicht 8,9 Mrd. Euro und setzt ihr Engagement fort

Frankfurt am Main (ots)

  • Mitglieder beschließen Öffnung für weitere interessierte und engagierte öffentliche Förderbanken und -institute in Europa
  • KfW-Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels: "Es ist von größter Bedeutung, den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft weiter zu beschleunigen."

Die größten öffentlichen Förderbanken und -institute der Europäischen Union - die Bank Gospodarstwa Krajowego (BGK - Polen), die Caisse des Dépôts Groupe (CDC - Frankreich), einschließlich der Bpifrance, der französischen Investitionsbank, die Cassa Depositi e Prestiti (CDP - Italien), das Instituto de Crédito Oficial (ICO - Spanien), die KfW Bankengruppe sowie die Europäische Investitionsbank (EIB) haben beschlossen, ihre gemeinsame Initiative zur Kreislaufwirtschaft ("Joint Initiative on Circular Economy, JICE") über den ursprünglichen Zeitrahmen von 2023 hinaus zu verlängern. Gleichzeitig beschlossen die Partner, ihre Initiative für weitere interessierte und engagierte öffentliche Förderbanken und -institute in Europa zu öffnen.

Die JICE wurde 2019 ins Leben gerufen und soll langfristige Finanzierungen für Projekte bereitstellen, die den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Die teilnehmenden JICE-Partner haben sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2023, d. h., innerhalb von fünf Jahren, mindestens zehn Mrd. Euro für Investitionen in Kreislaufwirtschaftsprojekte bereitzustellen. Bis Ende 2022 wurden Projekte im Umfang von 8,9 Mrd. Euro in einer Vielzahl von Sektoren gefördert, darunter Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen, Mobilität, Stadtentwicklung, Abfall- und Wasserwirtschaft. Die Projekte erstrecken sich über alle Stufen der Wertschöpfungskette und des Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen, vom Design bis zur Rückführung in den Kreislauf.

Für solche Projekte der Kreislaufwirtschaft stellen die beteiligten Institute Darlehen, Kapitalbeteiligungen, Bürgschaften und technische Hilfe bereit. Auch entwickeln sie innovative Finanzierungsstrukturen für öffentliche und private Infrastrukturen, Kommunen, private Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie Forschungs- und Innovationsprojekte. Darüber hinaus leistet die 5+1-Gruppe in Verbindung mit der Arbeit der JICE einen Beitrag zu laufenden Initiativen der Europäischen Kommission, indem sie durch spezielle Arbeitsgruppen Wissen aufbaut und Finanzierungsmodelle entwickelt. In diesem Sinne beteiligt sich die JICE zunehmend an Informationskampagnen zum Thema Kreislaufwirtschaft, die zur Entwicklung und Verbreitung einer Kultur der Kreislaufwirtschaft in der europäischen Unternehmens- und Finanzlandschaft beitragen werden.

KfW-Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels: "Dieses Jahrzehnt ist ein Jahrzehnt der Entscheidung. Wir müssen die Weichen für einen nachhaltigen Wandel stellen. Dies erfordert ein Umdenken und auch eine andere Art, Geschäfte zu machen. In diesem Zusammenhang ist der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen von entscheidender Bedeutung. Daher beteiligt sich die KfW seit 2019 zusammen mit den großen europäischen Förderbanken an dieser gemeinsamen Initiative. Es ist von größter Bedeutung, den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft weiter zu beschleunigen. Ich freue mich sehr, dass diese Initiative fortgesetzt wird."

Während ihres Treffens in Madrid am 20. Juli erörterten die sechs Institutionen unter anderem gemeinsame Arbeitslinien, um zur Transformation und Souveränität des Energiesektors der Europäischen Union beizutragen, wobei der Schwerpunkt auf Initiativen für grünen Wasserstoff lag. So soll ein Beitrag zur Umsetzung des RepowerEU-Plans, Fit for 55 und zur Verwirklichung der allgemeinen Ziele des europäischen Green Deal geleistet werden.

Mit ihrem Know-how und ihrer Finanzkraft sowie durch die Förderung öffentlich-privater Partnerschaften können diese europäischen Förderbanken und -institute eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung der gemeinsamen Ziele in den Bereichen Energieerzeugung, Verbundinfrastruktur, Energiemanagement und -speicherung spielen und gleichzeitig Erforschung und Entwicklung neuer Energiequellen auf dem Markt etablieren.

Fallbeispiele aus den beteiligten Förderinstituten und weitere Zitate finden sie unter: Aktuelle Informationen aus der KfW | KfW.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt,
Tel. +49 (0)69 7431 1778,
E-Mail: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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