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25.03.2004 – 14:44

ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe

Frauenrath: Abschaffung der Eigenheimzulage ist grober Unfug

    Berlin (ots)

"Die SPD scheint nicht zu begreifen, warum sie in der Wählergunst soweit gesunken ist. Wenn man den Wunsch von annähernd 80 % der Bevölkerung, nämlich in den eigenen vier Wänden zu wohnen, nicht ernst nimmt, gehört man abgewählt. Diese ewige Debatte über die Eigenheimzulage schadet nicht nur der Bauwirtschaft. Die Verbraucher wissen nicht mehr, woran sie sind. Ehe die eine Maßnahme überhaupt greifen kann (nämlich die zum 1. Januar diesen Jahres beschlossene Kürzung der Eigenheimzulage), wird die gleiche Sau schon wieder durch's Dorf getrieben." Dies erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath, zur heutigen Regierungserklärung des Bundeskanzlers.

    Frauenrath weiter: "Wir erinnern einmal mehr daran, dass die Abschaffung der Eigenheimzulage nicht nur weite Kreise der Bevölkerung vom Wohneigentum fernhalten wird; sie wird zu einem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland führen, mit allen Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme. Da hilft es auch nichts, wenn der Kanzler damit Arbeitsplätze in anderen Bereiche fördern möchte. Denn mit der Eigenheimzulage wird zusätzlich viel privates Kapital für Wohnungsbauinvestitionen locker gemacht und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gesichert.

    Wenn der Bundeskanzler in die Zukunft unserer Kinder investieren möchte, dann muss er endlich eine Politik machen, die dem gerecht wird.

    Die Menschen in Deutschland haben Angst um ihre Rente, sie haben immer weniger Geld in der Tasche, viele haben keine Chance, jemals eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu besitzen; sie haben damit auch keine Chance auf ein sorgenfreies Alter. Das ist unsoziale Politik. Daher laufen der SPD die Wähler in Scharen davon.

    Es ist schlichtweg Unfug, bei Investitionen zu kürzen und gleichzeitig die konsumtiven Ausgaben in die Höhe zu treiben. Das ist Politik zu Lasten der Kinder in Deutschland. Wir fordern den Bundeskanzler mit allem Nachdruck auf, diesen Unfug zu unterlassen und die Eigenheimzulage wenigstens in der jetzigen Form zu belassen."


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Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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