ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Medien-Info: Tarifrunde Seehäfen: ver.di fordert Nachbesserungen vor vierter Verhandlungsrunde
Tarifrunde Seehäfen: ver.di fordert Nachbesserungen vor vierter Verhandlungsrunde
Vor der am heutigen Mittwoch (9. September 2026) in Hamburg angesetzten vierten Verhandlungsrunde in der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Nachbesserungen beim Angebot der Arbeitgeber, insbesondere bei der Laufzeit. „Die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen waren eindeutig: Das Angebot reicht nicht aus“, sagte Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier. Insbesondere bei der Laufzeit des Tarifvertrages müsse nachgebessert werden, dies sei auch bei den erfolgreichen Warnstreiks der vergangenen Woche deutlich geworden. Nach den Warnstreiks hatten die Arbeitgeber am Montag (7. September 2026) den neuen Termin für eine vierte Verhandlungsrunde am heutigen Mittwoch vorgeschlagen.
Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hatte in der dritten Verhandlungsrund für die rund 11.000 Beschäftigten in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent, rückwirkend ab dem 1. August 2026, angeboten, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 18 Monaten. Zudem soll es eine Mindesterhöhung von 1,20 Euro pro Stunde geben. ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne von 8,2 Prozent, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten.
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