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Medien-Info: ver.di-Streiks bei CineStar wirken: Kinobetreiber legt neues Angebot vor – leider völlig unzureichend

Ver.di-Streiks bei CineStar wirken: Kinobetreiber legt neues Angebot vor – leider völlig unzureichend

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert in der aktuellen Tarifauseinandersetzung mit dem Kinobetreiber CineStar faire Löhne und substanzielle Verbesserungen für langjährig Beschäftigte. Dafür haben diese mehr als einen Monat lang gestreikt. CineStar zeigt sich nun von den Streiks beeindruckt und legte heute (Dienstag, den 31. März 2026) ein etwas verbessertes Angebot vor.

Dazu ver.di-Verhandlungsführer Andreas Michelbrink: „Auch wenn wir in konstruktiver Atmosphäre verhandelt haben, so sind wir in der Sache doch noch sehr weit voneinander entfernt. Die Beschäftigten erwarten, nach langjähriger Zurückhaltung wegen der schwierigen Situation der Kinobranche, endlich einen deutlichen Ausgleich für gestiegene Lebenshaltungskosten aber auch für ihre geleistete Arbeit, ohne die der Kinobesuch halb so viel wert wäre.“

Der Kinobetreiber bietet der Arbeitnehmerseite 14,40 Euro für den Einstiegslohn ab 01.04.2026 bei einer Laufzeit von 24 Monaten an. Zum 01.01.2027 soll eine Erhöhung von lediglich 10 Cent zum Mindestlohn erfolgen. „Sowohl beim Einstiegslohn als auch bei den Löhnen für langjährige Beschäftigte hat CineStar ein völlig unzureichendes Angebot gemacht,“ so Michelbrink weiter. Jetzt berät die ver.di-Tarifkommission über das weitere Vorgehen. Bis Ostermontag wird zunächst nicht gestreikt. Im Anschluss sind angesichts der Differenzen aber erneute Streiks nicht ausgeschlossen.

Der nächste Verhandlungstermin mit CineStar wird am 14. April 2026 in Hamburg stattfinden.

V.i.S.d.P.

Daniela Milutin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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