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ver.di - Medieninformation: Tarifverhandlungen bei Deutsche Bank-Tochter PCC Services: Die Gespräche gehen in die richtige Richtung, aber das Angebot ist deutlich zu niedrig!

Tarifverhandlungen bei Deutsche Bank-Tochter PCC Services:

Die Gespräche gehen in die richtige Richtung, aber das Angebot ist deutlich zu niedrig!

Die Beschäftigten der Deutsche Bank-Tochter PCC Services (Private & Commercial Clients) ziehen am kommenden Mittwoch (22. Februar 2023) in einen ganztägigen Warnstreik. Dazu aufgerufen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach zwei ergebnislosen Tarifgesprächen mit den Arbeitgebern. „Die Verhandlungen gehen zwar grundsätzlich in die richtige Richtung, aber die Gehaltserhöhung, die der Arbeitgeber anbietet, ist deutlich zu niedrig“, sagte Verhandlungsführer Roman Eberle am Dienstag.

Das Angebot der Arbeitgeberseite setzt sich zusammen aus: 800 Euro brutto Einmalzahlung im April 2023, einer Erhöhung der Tabellengehälter um 3 % ab Mai 2023 und einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro ab Mai 2023 sowie einer 350 Euro brutto Einmalzahlung für Auszubildende. Die ver.di-Tarifkommission ist der Auffassung, dass das Angebot für die Auszubildenden und die in Aussicht gestellte Einmalzahlung für die Angestellten in die richtige Richtung geht. Aber: „Wir haben auch deutlich gemacht, dass die angebotene Erhöhung der Tabellengehälter um 3 % absolut unzureichend ist. 3 % bedeutet zum Beispiel in der Vergütungsgruppe 3, in der viele eingruppiert sind, 65,61 Euro brutto im Monat. Das dürfte gerade mal für eine Tankfüllung reichen. Vor dem Hintergrund der auch in 2023 zu erwartenden Preissteigerungen würde das Arbeitgeberangebot zu einer weiteren Entwertung der Einkommen führen. Hier erwarten wir einen angemessenen Ausgleich“, so Eberle. Die ver.di-Forderungen für diese Tarifrunde lauten: 350 Euro monatlich mehr für die Vergütungsgruppen 1 bis 4, 320 Euro für die Vergütungsgruppen 5 und 6, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro für jedes Ausbildungsjahr.

Die PCC Services GmbH beschäftigt an den Standorten Essen, Berlin und Hamburg ca. 1.200 Menschen, die u.a. für die Abwicklung von Aufträgen rund um das Konto, die Bearbeitung von Wertpapieraufträgen und den Vertrieb von Finanzdienstleistungen verantwortlich sind.

Die Beschäftigten sind aufgerufen, die Arbeit am Dienstag, den 22. Februar ganztägig niederzulegen. Für die Streikenden am Standort Essen findet eine Streikversammlung statt. Beginn: 9 Uhr im ver.di-Haus, Teichstr. 4a, 45127 Essen. Streikende an den Standorten Berlin und Hamburg können sich digital in die Streikversammlung zuschalten.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte Roman Eberle, mobil: 0171-5531471.

V.i.S.d.P.

Daniela Milutin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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