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ver.di-Medien-Info: Deutsche Telekom: Erste Tarifverhandlungsrunde für 2022 ohne Ergebnis

Deutsche Telekom: Erste Tarifverhandlungsrunde für 2022 ohne Ergebnis

In der ersten Tarifverhandlungsrunde für die bundesweit rund 50.000 Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und dual Studierenden bei der Deutschen Telekom haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeber kein Ergebnis erzielt. „Die Deutschen Telekom ist wirtschaftlich stark, das hat sich gestern auf der Hauptversammlung des Konzerns erneut gezeigt. Die Beschäftigten haben zu diesem Erfolg maßgeblich beigetragen, und sie fordern zurecht Anerkennung und Teilhabe“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland nach der ersten Runde. Oberstes Ziel der Tarifrunde sei es, angesichts der aktuell steigenden Lebenshaltungskosten die Reallöhne der Beschäftigten zu stärken.

Die Deutsche Telekom sei besonders gut durch die Zeit der Pandemie gekommen, so Sauerland weiter. „Deshalb muss der Konzern auch eine besondere Verantwortung übernehmen.“ Dies gelte auch mit Blick auf die Zahl der Ausbildungs- und Studienplätze. Zu diesem Thema gebe es parallel dringenden Gesprächsbedarf.

In der laufenden Tarifrunde fordert ver.di eine tabellenwirksame Entgelterhöhung und Erhöhung der individuellen Entgelte um 6 Prozent, zudem eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Zudem sollen die Vergütungen für Auszubildende und für Studierende in dualen Studiengängen überproportional um 80 Euro pro Monat steigen.

Die nächste Tarifverhandlungsrunde ist für den 27. April 2022 geplant.

Für Rückfragen: Frank Sauerland, ver.di-Verhandlungsführer, 0160.70.13.400

V.i.S.d.P.

Richard Rother
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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