Statistisches Bundesamt

Gute Ernte 2006 bei Erdbeeren erwartet

    Wiesbaden (ots) - Die deutschen Erdbeererzeuger werden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ersten Schätzungen zufolge auch im Jahr 2006 mit voraussichtlich 159 000 Tonnen eine sehr gute Ernte einbringen. Wegen des kühlen Frühjahrs setzte die Ernte zwar verspätet ein, das Fruchtwachstum konnte aufgrund der Juniwitterung jedoch gut aufholen. Ausgehend von den abgeernteten Erdbeerflächen der Gemüseanbauerhebung 2005 ist bei erwarteten Hektarerträgen von durchschnittlich 118,5 Dezitonnen (1 Dezitonne = 100 kg) mit einer Steigerung der Erntemenge um 8,6% gegenüber dem Vorjahr (gut 146 000 Tonnen) zu rechnen. Gegenüber dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre (2000 bis 2005) wird die Erntemenge vor allem wegen der inzwischen erfolgten Flächenausweitungen um etwa 40% höher ausfallen.

    Die Schätzungen der Erdbeerernte von Ende Juni lassen somit nicht nur eine noch größere Erntemenge als 2005 erwarten, sondern einen ähnlich guten Ernteertrag wie im Spitzenjahr 1999. Wegen der regional starken Trockenheit in den letzten Wochen und einer daraus resultierenden sehr schnellen Reife der Erdbeeren können die endgültigen Ergebnisse hinter diesen Erwartungen zurückbleiben, zumal wenn einige Flächen nicht mehr abgeerntet werden.

    In den bedeutenden Erdbeeranbauländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, die im Jahr 2005 71% der Anbaufläche und 76% der Erdbeererzeugung auf sich vereinten, wird nach den Schätzungen durchweg ein guter Ernteertrag erwartet. In Baden-Württemberg wird er nach Stand von Ende Juni mit 138,8 Dezitonnen je Hektar am höchsten ausfallen.

    Die vollständigen Ergebnisse können im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/shop als Fachserie 3, Reihe 3.2.1 „Wachstum und Ernte – Gemüse Juni 2006“ gemeinsam mit den Ergebnissen über die Spargel- und Rhabarberernte kostenlos herunter geladen werden.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Bettina Hilf, Telefon: (01888) 644-8635, E-Mail: bettina.hilf@destatis.de

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