Alle Storys
Folgen
Keine Story von Statistisches Bundesamt mehr verpassen.

Statistisches Bundesamt

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab Montag, 19.09.2005, 08:00 Uhr
Erzeugerpreise August 2005: + 4,6% zum August 2004

Wiesbaden (ots)

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab , 19.09.2005, 08:00 Uhr
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August
2005 um 4,6% höher als im August 2004. Im Juli und Juni 2005 hatte
die Jahresveränderungsrate ebenfalls bei + 4,6% gelegen. Im Vergleich
zum Vormonat ist der Index im August 2005 um 0,3% gestiegen.
Für den weiteren Anstieg der Erzeugerpreise war vor allem – wie
schon in den Vormonaten – die anhaltende Verteuerung von Energie
verantwortlich (+ 0,9% zum Juli 2005 beziehungsweise + 16,5% zum
August 2004). Im August erhöhten sich die Preise für
Mineralölerzeugnisse überdurchschnittlich (+ 3,6% gegenüber Juli
2005), wobei die Preissteigerungen infolge der Hurrikan-Katastrophe
in den USA noch nicht berücksichtigt sind. Die Preise für
Mineralölerzeugnisse lagen Mitte August 2005 damit um
durchschnittlich 16,9% über dem Niveau des Vorjahres. Im Einzelnen
ergaben sich im August 2005 folgende Preissteigerungen im Vergleich
zum Vorjahresmonat / zum Vormonat: Kraftstoffe + 12,1% / + 2,4%
(darunter Benzin + 9,1% / + 2,4%, Diesel + 15,8% / + 2,3%), leichtes
Heizöl + 40,1% / + 8,7%, schweres Heizöl + 40,7% / + 2,8%, Flüssiggas
+ 14,4% / + 4,4%. Auch bei allen anderen Energiearten lagen die
Preise im August 2005 meist deutlich über dem Stand vom August 2004:
Kohle + 13,1%, Erdöl aus inländischer Förderung + 62,6%, Strom +
10,9%, Erdgas + 24,9%, Fernwärme + 8,9% sowie Wasser + 1,9%. Ohne
Energie wäre der Erzeugerpreisindex gegenüber dem Vorjahr um 1,4%
gestiegen.
Vorleistungsgüter verteuerten sich binnen Jahresfrist um
durchschnittlich 2,0%, Investitionsgüter um 0,7% und Konsumgüter um
1,2%.
Weitere überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich
gab es im August 2005 bei folgenden Gütern: Steinkohle und
Steinkohlebriketts (+ 18,2%), Kupfer und Kupferhalbzeug (+ 18,2%),
anorganische Grundstoffe und Chemikalien (+ 15,1%), Behälter aus
Eisen oder Stahl (+ 14,9%), Kaffee (+ 14,1%), synthetischer Kautschuk
(+ 12,6%), Polyethylen (+ 12,0%), Stahlgießereierzeugnisse (+ 11,3%),
Tabakerzeugnisse (+ 11,0%), Maschinen für die Metallerzeugung
(+ 10,0%), Edelmetalle und Halbzeug daraus (+ 9,4%), Dampfkessel (+
9,4%), Schmieröle (+ 8,9%), Klebstoffe und Gelatine (+ 7,8%), Rohre
aus Eisen oder Stahl (+ 7,6%), Eisengießereierzeugnisse (+ 7,4%),
Düngemittel und Stickstoffverbindungen (+ 6,4%), Brillen und -gläser
(+ 6,4%), Rindfleisch (+ 6,3%), Bergbaumaschinen (+ 6,0%),
Spanplatten (+ 5,7%) sowie Geflügel (+ 5,4%).
Billiger als vor Jahresfrist waren im August 2005 unter anderem:
Elektronische Bauelemente (– 21,5%, darunter elektronisch integrierte
Schaltungen – 37,3%), Datenverarbeitungsgeräte und - einrichtungen
(– 17,0%), nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen (– 12,1%),
Futtermittel für Nutztiere (– 9,5%), metallische Sekundärrohstoffe
(– 9,0%), Stärke und Stärkeerzeugnisse (– 7,1%), Flachglas (– 6,7%),
Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse (–  6,0%), PVC (– 5,2%), sowie
Butter (– 5,2%).
Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
                           (Inlandsabsatz)
                             Deutschland
Veränderung
                                          gegenüber      Veränderung
    Jahr / Monat      2000 = 100          Vorjahres-      gegenüber
                                          zeitraum        Vormonat
                                                      %
2002 JD                  102,4              - 0,6               -
2003 JD                  104,1              + 1,7               -
2004 JD                  105,8              + 1,6               –
2004     August          106,4              + 2,2           + 0,3
         September       106,6              + 2,3           + 0,2
         Oktober         107,6              + 3,3           + 0,9
         November        107,1              + 2,8           - 0,5
         Dezember        107,2              + 2,9           + 0,1
2005     Januar          108,1              + 3,9           + 0,8
         Februar         108,5              + 4,2           + 0,4
         März            109,1              + 4,2           + 0,6
         April           109,9              + 4,6           + 0,7
         Mai             109,9              + 4,1         +/- 0,0
         Juni            110,4              + 4,6           + 0,5
         Juli            111,0              + 4,6           + 0,5
         August          111,3              + 4,6           + 0,3
JD = Jahresdurchschnitt
Weitere Auskünfte gibt:
Klaus Beisiegel,
Telefon: (0611) 75-3441,
E-Mail:  erzeugerpreise@destatis.de
ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: (0611) 75-3444
Email: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
  • 19.09.2005 – 07:56

    Öl und Gas kosten Privathaushalte dieses Jahr 6,8 Milliarden Euro mehr

    Wiesbaden (ots) - Die stark gestiegenen Preise für Benzin, Diesel, Erdgas und leichtes Heizöl dürften die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2005 mit etwa 6,8 Milliarden Euro zusätzlich belasten, schätzt das Statistische Bundesamt im Rahmen seiner Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Das bedeutet rechnerisch, dass jeder Privathaushalt dieses Jahr 176 ...

  • 19.09.2005 – 01:40

    Vorläufiges amtliches Ergebnis der Bundestagswahl 2005

    Wiesbaden (ots) - Der Bundeswahlleiter hat am 19. September 2005 um 1.35 Uhr das vorläufige amtliche Ergebnis der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag am 18. September 2005 bekannt gegeben. Das vorläufige Wahlergebnis enthält nur das Ergebnis für 298 der 299 Wahlkreise: Nachdem im Wahlkreis 160 (Dresden I) die Wahlkreisbewerberin der NPD am 7. September 2005 verstorben ist, findet dort am 2. Oktober 2005 eine ...

  • 19.09.2005 – 00:38

    Terminankündigung für die Medien - Wahl zum 16. Deutschen Bundestag

    Wiesbaden (ots) - BERLIN – In Kürze wird Bundeswahlleiter Johann Hahlen persönlich in der Westlobby des Deutschen Bundestages das vorläufige amtliche Ergebnis der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag bekannt geben. Weitere Auskünfte gibt: Angela Schaff, Telefon: (0 30) 2 27 – 4 00 07, E-Mail: bundeswahlleiter@destatis.de ots-Originaltext Statistisches Bundesamt Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder ...