Alle Storys
Folgen
Keine Story von Statistisches Bundesamt mehr verpassen.

Statistisches Bundesamt

Häufigster Ausbildungsberuf: 9,4 % der weiblichen Auszubildenden begannen 2024 eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten

WIESBADEN (ots)

Bei den Männern war der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers mit 7,5 % erste Wahl

Kraftfahrzeugmechatronikerin oder Medizinischer Fachangestellter - solche Berufsbezeichnungen lesen sich noch immer selten, denn bei der Berufswahl zeigen sich nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Im Jahr 2024 war der Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit einem Anteil von 9,4 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge der meistgewählte Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von 7,5 % die erste Wahl, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Girls' Day und Boys' Day am 23. April weiter mitteilt. Im Rahmen des Aktionstages können junge Frauen und Männer Berufe kennenlernen, in denen sie jeweils unterrepräsentiert sind.

Auf dem zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement (8,8 %), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 %). Bei den männlichen Auszubildenden folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers (5,0 %) und des Elektronikers (4,6 %).

Knapp zwei Drittel der neuen Ausbildungsverträge werden von Männern abgeschlossen

Nach wie vor absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System: Von den rund 475 100 Personen, die im Jahr 2024 in Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 %) männlich.

Methodische Hinweise:

Die Angaben entstammen der amtlichen Datenerhebung auf Grundlage des § 88 Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und beinhalten Daten zu Ausbildungsberufen nach BBiG oder der Handwerksordnung (HwO). Nicht in der Statistik erfasst sind unter anderem Berufsausbildungen an Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens sowie Ausbildungen zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann.

Weitere Informationen:

Vorläufige Ergebnisse zu den Auszubildenden am Stichtag 31. Dezember 2025 finden Sie in der Pressemitteilung Nr. 133 vom 14. April 2026. Endgültige Ergebnisse einschließlich der Entwicklung in einzelnen Ausbildungsberufen und weiterer Merkmale stehen voraussichtlich im August 2026 zur Verfügung.

Weitere Ergebnisse zur Berufsbildungsstatistik bietet die Themenseite "Berufliche Bildung" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite "Bildungsindikatoren" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Daten zu Unterschieden bei Berufswahl und Erwerbsleben von Frauen und Männern enthält die Themenseite "Gleichstellungsindikatoren" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Sie bietet einen Überblick zu Stand und Entwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland.

Diese Zahl der Woche ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:
Berufsbildungsstatistik
Telefon: +49 611 75 3737
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
  • 20.04.2026 – 08:00

    Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026: +1,0 % zum Vormonat

    WIESBADEN (ots) - Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe, Februar 2026 +1,0 % real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt) +7,5 % real zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) Reichweite des Auftragsbestands, Februar 2026 8,6 Monate Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen ...

  • 20.04.2026 – 08:00

    Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 % gegenüber März 2025

    WIESBADEN (ots) - Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2026 -0,2 % zum Vorjahresmonat +2,5 % zum Vormonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit ...