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19.11.2019 – 08:00

Statistisches Bundesamt

August 2019: 0,6 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im August 2018

Wiesbaden (ots)

Im August 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1 626 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 0,6 % mehr als im August 2018.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im August 2019 mit 280 Fällen (August 2018: 273) im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen). Unternehmen des Baugewerbes stellten 266 Insolvenzanträge (August 2018: 267). Im Gastgewerbe wurden 193 (August 2018: 182) und im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 168 Insolvenzanträge gemeldet (August 2018: 175).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für August 2019 auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Im August 2018 hatten sie bei 2,3 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 7 178 übrige Schuldner im August 2019 Insolvenz an (-6,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 5 239 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie 1 594 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

Auf Basis der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2019 mit rund 19 300 Unternehmensinsolvenzen (2018: 19 302). Weiterhin werden rund 65 600 Verbraucherinsolvenzen für das Jahr 2019 erwartet (2018: 67 597). Die Gesamtzahl der Insolvenzen für das Jahr 2019 wird voraussichtlich bei rund 107 600 Fällen liegen (2018: 109 584).

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de zu finden.

Weitere Auskünfte:
Insolvenzen,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 45 89,
www.destatis.de/kontakt
 

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
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Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: presse@destatis.de

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