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12.06.2019 – 08:00

Statistisches Bundesamt

27 % der Rentenempfängerinnen und -empfänger zahlten 2015 Einkommensteuer

Wiesbaden (ots)

Von insgesamt 21,2 Millionen Personen, die im Jahr 2015 in 
Deutschland Leistungen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher 
Rente erhielten, mussten 27 % (5,8 Millionen Personen) 
Einkommensteuer auf ihre Renteneinkünfte zahlen. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Gesamtvolumen der 
Rentenleistungen 2015 bei rund 278 Milliarden Euro. Davon wurden 43,4
Milliarden Euro oder 16 % tatsächlich besteuert.

Die Besteuerung von Alterseinkünften wurde 2005 im 
Alterseinkünftegesetz neu geregelt. Kernelement der Neuregelung ist 
der Übergang von einer vorgelagerten zu einer nachgelagerten 
Besteuerung der gesetzlichen Renten bis zum Jahr 2040. Demnach werden
die Aufwendungen zur Alterssicherung in der Ansparphase schrittweise 
steuerfrei gestellt und die Leistungen erst in der Auszahlungsphase 
steuerlich belastet. Welcher Anteil der Renteneinkünfte versteuert 
wird, richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns: Je später der 
Rentenbeginn, desto höher ist der besteuerte Anteil der 
Renteneinkünfte.

Die obigen Angaben stammen aus der Statistik der 
Rentenbezugsmitteilungen und der Lohn- und Einkommensteuerstatistik. 
Die Statistik der Rentenbezugsmitteilungen ist erstmalig für das 
Veranlagungsjahr 2015 verfügbar und wird zukünftig jährlich 
veröffentlicht. Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 
sind aufgrund der langen Fristen zur Steuerveranlagung erst etwa 
dreieinhalb Jahre nach Ende des Veranlagungsjahres verfügbar.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und 
Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes 
unter http://www.destatis.de zu finden. 

Weitere Auskünfte:
Steuerstatistiken,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 43 15,
www.destatis.de/kontakt
wissen.nutzen. 

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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