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Jetzt neu: Statistisches Jahrbuch 2014

Wiesbaden (ots)

Nachschlagwerk, Recherchegrundlage, Informationsquelle: "Das Statistische Jahrbuch ist das Standardwerk über Deutschland", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), heute auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahrbuchs in Berlin. Es ist in seiner 63. Auflage erschienen und bietet einen sorgfältig ausgewählten und aufbereiteten statistischen Querschnitt, mit dem sich Interessierte ein objektives Bild zu vielen Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft machen können.

Gerade zum Start einer Recherche bei aktuellen Themen liefert das Jahrbuch in kompakter Form Strukturdaten oder Zeitreihen und gibt einen ersten Einblick. Ukraine-Krise, Flüchtlingspolitik, Freihandelsabkommen mit den USA oder Energiewende: Auf der Pressekonferenz griff Roderich Egeler exemplarisch diese Themen heraus und zeigte dem Publikum, welche Zahlen und Fakten das Statistische Jahrbuch dazu bietet.

Russland war einfuhrseitig im Jahr 2013 der siebtwichtigste Handelspartner Deutschlands. Verglichen mit 2012 sind die Einfuhren aus Russland um 5,5 % zurückgegangen. In den drei Jahren zuvor hatte es immer hohe Zuwachsraten gegeben. Dabei war der Anstieg im Jahr 2011 mit + 28,4 % am deutlichsten ausgefallen. Die Warenimporte aus Russland beschränken sich weitgehend auf Rohstoffe und Energieträger. Mit einem Anteil von 72,9 % waren Erdöl und Erdgas die mit Abstand wichtigsten Waren.

Ausfuhrseitig lag Russland 2013 auf Platz elf der wichtigsten deutschen Handelspartner. Die deutschen Exportschlager im Russlandhandel waren Maschinen mit einem Anteil von 22,5 %, gefolgt von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (21,1 %). In den ersten acht Monaten 2014 waren die deutschen Ausfuhren nach Russland um 16,6 % niedriger als im gleichen Zeitraum 2013. Damit ist Russland aktuell auf Platz 13 der wichtigsten Empfängerländer deutscher Warenexporte zurückgefallen. Seit 2007 steigt die Zahl der Asylerstanträge vor dem Hintergrund der vielen aktuellen Krisen. Im Jahr 2013 erreichte die Zahl der Asylbewerber mit 109 600 den höchsten Wert seit 1996. Im Jahr 2014 wird die Zahl der Asylsuchenden noch einmal stark zunehmen. Allein von Januar bis September 2014 wurden bereits rund 116 700 Erstanträge gestellt. Für die Asylbewerberleistungen gab Deutschland im Jahr 2013 rund 1,5 Milliarden Euro aus. Der größte Teil entfiel aus Asylbewerber/-innen aus Asien mit 40,7 %. Im Jahr 2012 hatten die Ausgaben für Asylbewerberleistungen noch bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.

Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in den USA betrug am Jahresende 2012 rund 266,0 Milliarden Euro. Das waren 22,2 % der gesamten deutschen Direktinvestitionen im Ausland (1 196,8 Milliarden Euro). Die USA stehen damit mit Abstand an erster Stelle. Besonders hoch war der Bestand im Bereich der Sonstigen Finanzierungsinstitutionen (82,8 Milliarden Euro).

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Stromerzeugung aus Windenergie hat sich beispielsweise von 2000 bis 2013 mehr als verfünffacht und aus Biomasse mehr als verzehnfacht. Der Anteil der erneuerbaren Energien insgesamt an der deutschen Bruttostromerzeugung lag im Jahr 2013 bei 24 %.

Das Statistische Jahrbuch 2014 enthält nationale Daten zu 27 Themen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt sowie einen Anhang mit internationalen Vergleichsdaten. Das Jahrbuch steht zum Download unter www.destatis.de zur Verfügung. Ein Druckexemplar zum Preis von 71 Euro kann im Buchhandel erworben oder bestellt werden unter www.destatis.de/jahrbuch (Bestellnummer: 1010110-14700-1, ISBN: 978-3-8246-1029-7).

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Silvia Krings, 
Telefon: (0611) 75-2225,
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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