PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Deutsche Bahn AG mehr verpassen.

26.01.2007 – 11:23

Deutsche Bahn AG

O-Ton-Beitrag: Letzte Vorbereitungen für Nachbau des "Adler"-Zuges beginnen

Ein Audio

  • Adler.MP3
    MP3 - 1,1 MB - 01:14
    Download

    Berlin (ots)

    - Querverweis: Das Tonmaterial ist unter
        http://www.presseportal.de/audio abrufbar -

    Anmoderation

    Der 18. Oktober 2005 war für Eisenbahnfans aus aller Welt ein schwarzer Tag. Denn damals wurde der legendäre Adler-Zug, ein Nachbau des ersten Zuges, der auf deutschen Schienen fuhr, durch einen Brand im Fahrzeugdepot des Museums in Nürnberg weitgehend zerstört. Bereits kurz nach dem Unglück entschied der Vorstand der Deutschen Bahn: Die 1935 gebaute Lokomotive und ihre Wagen müssen originalgetreu wieder aufgebaut werden. Gestern wurde der noch erhaltene Personenwagen 3. Klasse in eine Halle des Dampflokwerkes Meiningen gebracht. Die Arbeiten am Zug können beginnen.

    Text Die rund 200 Kilometer lange Reise von Nürnberg nach Thüringen hat er gut überstanden: Der einzig erhaltene Personenwagen dritter Klasse des historischen Adler-Zuges im Dampflokwerk Meiningen. Jetzt beginnen die letzten Vorbereitungen für den Wiederaufbau eines der wichtigsten Zeugnisse deutscher Eisenbahngeschichte. Leiter des Werks ist Jürgen Eichhorn.

    O-Ton Jürgen Eichhorn, Werkleiter Dampflokwerk Meiningen Der Adler ist das Urgestein der Deutschen Bahngeschichte. Es ist die Lokomotive, die das erste Mal von Nürnberg nach Fürth gefahren ist. Dementsprechend ist die Bahn selber, wahrscheinlich noch viel mehr die Eisenbahnfans diejenigen, die gespannt sind, dass das Gefährt wieder auf der Schiene steht.

    Text Zum Zeitpunkt des Brands stand der Personenwagen im Haupthaus des Museums. Dieser Umstand bewahrte ihn vor der Zerstörung durch das Feuer.

    O-Ton Jürgen Eichhorn, Werkleiter Dampflokwerk Meiningen Die Herausforderungen am Wagen sind überschaubar. Er ist ein ziemlich einfach gebautes Fahrzeug. Da sehen wir eigentlich keine Schwierigkeiten. Beim Adler an sich ist es schon möglich, es ist ein historisches Fahrzeug, das auch durch einen Brand geschädigt ist, wo doch Probleme auftreten können, aber die eigentlichen Probleme haben wir gelöst. Wir haben ein halbes Jahr recherchiert, Pläne gewälzt, Lieferanten gesucht, Gott sei dank auch gefunden, für das, was zugeliefert werden muss. Also, von der technologischen Vorbereitung sind die Probleme gelöst. Jetzt kommt eigentlich unser Doing, das wir jeden Tag machen.

    Text Mit Hilfe des Personenwagens und den noch vorhandenen Bauplänen beginnen die Spezialisten und Auszubildenden des Dampflokwerks im Frühjahr mit dem Wiederaufbau des Zuges. Bereits im Spätherbst, so sieht es der Zeitplan vor, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Achim Decker ist der Konstrukteur im Dampflokwerk.

    Insert: Achim Decker, Konstrukteur Dampflokwerk Meiningen Anhand der Pläne wissen wir, wie die Lok wiederzuerstehen hat, wie sie ausgesehen hat, wie sie wieder aussehen muss. Das ist das Wichtigste an der Rekonstruktion, dass wir die Originalität wiederherstellen, denn man will ja sehen, dass es der Adler ist, man darf nicht denken, dass es die Saxionia ist.

    Text Bahnfreude können sich schon auf den 175. Geburtstag der Eisenbahn in Deutschland freuen. Der wird 2010 gefeiert. Dann soll auch der Adler-Zug wieder für Nostalgiefahrten über die Schienen rollen.

    ACHTUNG REDAKTIONEN:        Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Kontakt:
Claudia Triebs
Tel. (030) 297-61133
claudia.triebs@bahn.de

Original-Content von: Deutsche Bahn AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Deutsche Bahn AG
Weitere Storys: Deutsche Bahn AG