Mietmarktanalyse: Diese regionalen Zentren sind besonders stark nachgefragt
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Mietmarkt-Analyse von 118 B-, C- und D-Städten
Diese regionalen Zentren sind besonders stark nachgefragt
Die Nachfrage nach Mietwohnungen steigt zu Jahresbeginn in vielen regionalen Zentren deutlich – im Schnitt um 23 Prozent. Die ImmoScout24-Analyse zeigt, dass es auch solche Städte betrifft, in denen der Mietmarkt bereits ein Preisniveau aufweist oder im vergangenen Jahr deutliche Preissprünge hingelegt hat.
- Nachfrage nach Mietwohnungen steigt im Januar und Februar deutlich: Rosenheim verzeichnet den stärksten Nachfrageanstieg (+62 Prozent).
- Die Angebotsmieten in den regionalen Zentren steigen im Jahresvergleich um 4,3 Prozent – in Frankfurt (Oder) sogar zweistellig (+10,4 Prozent).
Eine aktuelle Analyse von ImmoScout24 zeigt, in welchen regionalen Zentren die Nachfrage und Angebotsmieten besonders stark steigen – und in welchen Städten das Mietniveau bereits besonders hoch ist.
„Es wird deutlich, wie stark der Druck auf den Mietmärkten inzwischen auch außerhalb der Metropolen ist. Umso wichtiger bleibt es, das Angebot auszuweiten und für ausreichend Wohnraum zu sorgen, damit die Märkte für Mieterinnen und Mieter bezahlbar und fair bleiben”, sagt Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24.
Nachfrage nach Mietwohnungen steigt deutlich
Die Nachfrage nach Mietwohnungen wächst in vielen regionalen Zentren zum Jahresbeginn deutlich. Besonders stark ist der Anstieg in Rosenheim (+62 Prozent). Auch in Offenbach am Main (+47 Prozent) verzeichnen Vermieter:innen deutlich mehr Anfragen. Über 40 Prozent Nachfragezuwachs haben darüber hinaus Paderborn (+46 Prozent), Düren (+41 Prozent), Frankfurt (Oder) (+40 Prozent) und Coburg (+40 Prozent) – in allen vier Städten liegen die durchschnittlichen Angebotsmieten unter 9 Euro pro Quadratmeter.
Mieten steigen in vielen regionalen Zentren
Die Angebotsmiete liegt im Durchschnitt der B-, C. und D. Städte bei 9,92 und ist zwischen dem vierten Quartal 2024 und dem vierten Quartal 2025 um 4,3 Prozent gestiegen. Den stärksten Anstieg verzeichnet Frankfurt (Oder): Dort steigen die Mieten im Jahresvergleich um 10,4 Prozent. Die Angebotsmiete von 8,06 Euro pro Quadratmeter liegt weiterhin unter dem Durchschnitt der B-, C- und D-Städte von 9,92 Euro. Auch in Lübeck (+8,4 Prozent) und Fürth (+7,4 Prozent) sind die Preise stark gestiegen, wobei die Angebotsmieten mit mehr als 11 Euro pro Quadratmeter schon zum oberen Drittel der 118 Städte gehören.
Hohes Preisniveau im Süden
Die höchsten Mietniveaus unter den B-, C- und D-Städten finden sich im süddeutschen Raum: Angeführt wird das Ranking von Konstanz (14,46 €/m²), Tübingen (13,58 €/m²) und Rosenheim (13,02 €/m²). Unter den Städten mit hohem Preisniveau verzeichnet Augsburg den stärksten Anstieg von +5,1 Prozent im Jahresvergleich.
Die Rangliste der jeweils 10 Städte mit dem höchstem Anstieg der Nachfrage und der Angebotsmieten, sowie dem höchsten Preisniveau finden Sie im angehängten PDF und im ImmoScout24-Medienbereich.
Methodik
Die Preisentwicklung basiert auf dem Jahresvergleich der Angebotsmieten für Bestandswohnungen zwischen dem vierten Quartal 2024 und dem vierten Quartal 2025 und wird mithilfe des Sprengnetter Automated Valuation Model berechnet.
Die Nachfrageentwicklung misst die Veränderung der durchschnittlichen, täglichen Kontaktanfragen für Mietwohnungen zwischen Q4 2025 und Januar/Februar 2026 (mindestens 25 Kontakte pro Tag). Analysiert wurden 118 Städte der RIWIS-Kategorien B, C und D.
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