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Beschäftigte in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt an 20,8 Tagen krankgeschrieben

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Der Krankenstand in Rheinland-Pfalz ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,8 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachten 7,5 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen für Krankmeldungen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Rheinland-Pfalz auf hohem Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Rheinland-Pfalz

Beschäftigte in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt an 20,8 Tagen krankgeschrieben

  • Im Vorjahresvergleich bleibt der Krankenstand 2025 mit 5,7 Prozent stabil
  • Auffälliges Plus von 7,5 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
  • DAK-Landeschef Rainer Lange fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Krankenstand in Rheinland-Pfalz ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,8 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachten 7,5 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen für Krankmeldungen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Rheinland-Pfalz auf hohem Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Rheinland-Pfalz waren im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen mit 391 Fehltagen je 100 Versicherte nach 364 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie lagen mit 389 Fehltagen je 100 Versicherte leicht unter Vorjahresniveau. Es folgten Muskel-Skelett-Probleme wie etwa Rückenschmerzen, die mit 366 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 stabil blieben. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Rheinland-Pfalz 2025 für 20,8 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Rainer Lange die Ergebnisse.

Krankenstand über dem Bundesdurchschnitt

Die Fehlzeiten in Rheinland-Pfalz bewegen sich über den Fehlzeiten auf Bundesebene. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 16,6 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Rheinland-Pfalz liegt mit 20,8 Tagen 6,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Große Chancen sieht Rainer Lange im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Lange. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“

Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 144.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Rheinland-Pfalz aus.

Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm

Freundliche Grüße

Sandra Scheuring
DAK – Gesundheit  

Stabsbereich Unternehmenskommunikation

Presse und politische Kommunikation

Pressesprecherin Hessen und Rheinland-Pfalz 
Wächtersbacher Str. 89, 60386 Frankfurt am Main
Mobil: + 49 (0) 175 3470834
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