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06.02.2001 – 11:05

Universität Mannheim

Hans-Olaf Henkel tritt Honorarprofessur an der Universität Mannheim an
Antrittsvorlesung zum Thema "Die wettbewerbsfähige Gesellschaft"
Künftig regelmäßig Lehrveranstaltungen in der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre

    Mannheim (ots)

Prof. Dr.-Ing. E.h. Hans-Olaf Henkel hält am
Dienstag seine Antrittsvorlesung als Honorarprofessor an der
Universität Mannheim. Henkel, bis Ende des Vorjahres Präsident des
Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), spricht zum Thema "Die
wettbewerbsfähige Gesellschaft". Er wird im Rahmen seiner
Honorarprofessur künftig regelmäßig Lehrveranstaltungen vorrangig zum
Fachgebiet Entrepreneurship an der Universität Mannheim anbieten.
    
    "Ich freue mich, dass mir die Universität Mannheim die Gelegenheit
gibt, meine Erfahrungen mit Studenten zu diskutieren", erklärte Prof.
Henkel. Er betont in seiner Antrittsvorlesung, dass man den Menschen
wieder mehr Freiräume lassen müsse, um ihre Kreativität zu beflügeln.
Es gäbe genug Anwälte in der deutschen Gesellschaft, die sich für
Gleichheit einsetzen, dabei sei "das Gut der Freiheit in den letzten
Jahrzehnten zu sehr unter die Räder gekommen".
    
    Der Senat der Universität hatte Ende vergangenen Jahres der
Berufung des ausgewiesenen Wirtschaftsexperten auf Vorschlag der
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre zugestimmt. "Wir freuen uns,
einen derart exzellenten Kenner des internationalen
Wirtschaftssystems wie Hans-Olaf Henkel für unsere Universität zu
gewinnen", betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Frankenberg.
"Seine Lehrveranstaltungen fügen sich ideal in das praxisorientierte
Lehrangebot für unsere Studierenden ein", unterstrich Professor Dr.
Peter Albrecht, Prodekan der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre.
    
    Mehrere Universitäten in Deutschland hatten in den vergangenen
Monaten versucht, Hans-Olaf Henkel nach dem turnusmäßigen Ausscheiden
aus dem Amt des BDI-Präsidenten für sich zu gewinnen. "Wir sind
natürlich stolz darauf, dass es uns gelungen ist, Herrn Henkel an
unsere Universität zu holen", so Rektor Frankenberg. "Dieser Erfolg
unterstreicht die Spitzenstellung, die die Universität Mannheim in
Deutschland und Europa genießt." Der Erfolg sei sicherlich auch Lohn
des Reformkurses, den die Hochschule seit Jahren verfolgt und für den
sie gerade vor zwei Wochen erneut vom Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft als eines der Vorbilder in der deutschen
Hochschullandschaft gelobt wurde.
    
    Henkel ist seit Beginn des Jahres Vizepräsident des BDI. Er ist
nicht nur einer der international profiliertesten
Wirtschaftsexperten, er ist auch ein ausgewiesener Kenner der
deutschen Forschungslandschaft. Henkel ist seit Jahren persönliches
Mitglied des Vorstandes des Stifterverbandes für die Deutsche
Wissenschaft und Senator sowohl der Max-Planck-Gesellschaft als auch
der Wissensgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Er machte sich
während seiner BDI-Präsidentschaft für Reformen in der Forschungs-
und Bildungspolitik stark.
    
    Henkel soll als Honorarprofessor ab dem kommenden Sommersemester
regelmäßig Lehrveranstaltungen im Umfang von zwei
Semesterwochenstunden an der Universität Mannheim halten. Neben
seiner Antrittsvorlesung sind noch in diesem Semester folgende
Veranstaltungen geplant:
    
    * Montag, 12. Februar 2001, 10.15 Uhr - 11.45 Uhr:
    "Europa: Motor oder Bremsklotz für Reformen in Deutschland?"
    * Montag, 12. Februar 2001, 13:45 Uhr - 15.15 Uhr:
    "Die ergrauende Gesellschaft: Konsequenzen für Unternehmen"
    * Dienstag, 13. Februar 2001, 10.15 Uhr - 11.45 Uhr:
    "Künstliche Intelligenz - Enttäuschung oder Hoffnung"
    
    
    Die BWL-Fakultät der Universität Mannheim gilt als eine der
namhaftesten "Business Schools" in Europa. Im März 2000 wurde sie als
erste deutsche Einrichtung von der AACSB akkreditiert - einem Verband
internationaler Elite-Wirtschaftshochschulen, dem unter anderem
Harvard, Berkeley und Duke angehören. Die Fakultät belegt regelmäßig
Spitzenpositionen in Hochschulrankings. So führt sie beispielsweise
die aktuellen Rankings der Magazine Spiegel und Stern im Bereich der
Betriebswirtschaftslehre an. In einer Übersicht des manager magazins
zu europäischen Elite Business Schools ist die Mannheimer
BWL-Fakultät zudem als einzige deutsche Institution vertreten.
    
    
ots Originaltext: Universität Mannheim
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