Verband der privaten Bausparkassen e.V.

Bausparfinanzierung gegen den Abwärtstrend
Private Bausparkassen konnten Auszahlungen erneut steigern -

    Berlin (ots) - Die privaten Bausparkassen haben ihre
Finanzierungsleistungen in den ersten neun Monaten 2000 erneut
steigern können und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass der
Wohnungsbau nicht noch weiter eingebrochen ist. Mit 40,8 Mrd. DM
lagen die Auszahlungen von Januar bis September um 4,3 Prozent höher
als im gleichen Vorjahreszeitraum (39,1 Mrd. DM). Diese Zahl nannte
heute der Verband der Privaten Bausparkassen und betonte, alles deute
darauf hin, dass die privaten Bausparkassen bis zum Jahresende auf
einen neuen Nachkriegshöchststand ihrer Finanzierungsleistungen in
Höhe von dann voraussichtlich 55 Mrd. DM hinsteuerten. Damit werde
das bisher beste Ergebnis mit gut 53 Mrd. DM aus dem Jahre 1998 noch
einmal um 2 Mrd. DM übertroffen.
    
    Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes: "Diese
erneute Steigerung der Finanzierungsleistungen kann nicht hoch genug
eingeschätzt werden. Denn andere Institutsgruppen haben - parallel
zur Abwärtsentwicklung des Wohnungsneubaus - zum Teil gravierende
Einbrüche ihrer Auszahlungen zu verzeichnen. Einmal mehr erweist sich
die Bausparfinanzierung als stabilisierendes und verstetigendes
Element der Baukonjunktur."
    
    Mit Ausnahme einer kleinen "Delle" im Vorjahr hätten die privaten
Bausparkassen ihre Auszahlungen für wohnungswirtschaftliche
Verwendungszwecke in den letzten 12 Jahren kontinuierlich in jedem
Jahr steigern können: Von 29,6 Mrd. DM im Jahr 1988 über 42,2 Mrd. DM
im Jahr 1994 bis auf 51,8 Mrd. DM im Jahr 1999, hebt der Verband
hervor. Diese systembedingte Kontinuität mildere die Schwankungen in
der Wohnungsbaukonjunktur deutlich ab. Speziell im Eigenheimbereich
wäre der seit April eingetretene Rückgang der Genehmigungszahlen
wesentlich stärker ausgefallen, wenn auch die Bausparkassen einen
ähnlich hohen Rückgang ihrer Finanzierungsleistungen zu verzeichnen
gehabt hätten, wie andere Institutsgruppen. Von Januar bis September
2000 seien die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser um
14,4 Prozent niedriger gewesen als im gleichen Vorjahreszeitraum,
nachdem sie in den Jahren 1996 bis 1999 - gegen den allgemeinen
Wohnungsbautrend - von Jahr zu Jahr gestiegen seien. Im
Mietwohnungsbau sei die Genehmigungszahl in den ersten neun Monaten
dagegen weiter um 23,6 Prozent gesunken.
    
    Zehnder: "Bei der geplanten privaten Altersvorsorge darf es nicht
zu einer Schieflage bei der Förderung zu Lasten des Bausparens
kommen. Ansonsten gefährdet man den für die Bauwirtschaft so
wichtigen stabilisierenden Effekt der Finanzierungsbeiträge dieser
Institutsgruppe."
    
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