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Der Tagesspiegel: Döpfner und Saban verhandeln nächste Woche neu

    Berlin (ots) - Springer-Chef Mathias Döpfner und der US-Mehrheitsaktionär von Pro Sieben Sat 1, Haim Saban, nehmen in der kommenden Woche neue Verhandlungen auf. Der Tagesspiegel (Freitagausgabe) berichtet unter Berufung auf das Umfeld Döpfners, der Kauf der Mediengruppe, die nun auf Druck des Bundeskartellamts ohne den Sender Pro7 erfolgen soll, erfordere eine neue vertragliche Basis. Saban habe seine Bereitschaft signalisiert, neue Bedingungen auszuhandeln.

    "Der Verzicht auf Pro7 wäre für uns die zweitbeste Lösung", hieß es weiter. Das Ziel, neben dem Printgeschäft ein zweites starkes Standbein im deutschen Fernsehmarkt zu bekommen, könne auch auf diese Weise erreicht werden. Der Wert des Senders werde von dem Verlag auf mehr als zwei Milliarden Euro geschätzt, was das Volumen der Transaktion erheblich senke. Doch bestünden Zweifel, ob es gelinge, die Interessen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen. "Das wird eine Herkules-Aufgabe", hieß es aus Döpfners Umfeld.

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