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Pressestimmen: "35 Stunden sind zu wenig" Vattenfall-Chef Josefsson fordert längere Arbeitszeiten in Deutschland und eine fle-xiblere Mitbestimmung Regulierungsbehörde für Energie würde Vertrauen schaffen

Berlin (ots)

Der Vorstandsvorsitzende des schwedischen
Energiekonzerns Vattenfall, Lars Jo-sefsson, ist gegen eine weitere
Verkürzung der Arbeitszeiten in Deutschland. "Ur-laub muss der Mensch
schon machen. Aber 35 Stunden Arbeitszeit pro Woche sind eindeutig zu
wenig", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). In Schweden
werde im Durchschnitt fünf Stunden länger gearbeitet. Außerdem
forderte er eine flexiblere Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Die
größten Probleme bei der Zusam-menführung der deutschen
Energieunternehmen Bewag, HEW, Laubag und Veag zur Vattenfall Europe
habe es "bei der Mitbestimmung" gegeben. Die Arbeitnehmer-seite habe
zwar "wichtige Entscheidungen partnerschaftlich mitgetragen". "Aber
et-was dynamischer könnte es schon gehen", sagte Josefsson. "Es gibt
zu viel Büro-kratie und zu starre Regeln. Das ließe sich alles
beschleunigen, ohne die Rechte der Arbeitnehmer wirklich
einzuschränken."
Josefsson sprach sich außerdem für die Einrichtung einer
Regulierungsbehörde für Energie in Deutschland aus. "Ein Regulierer
schafft Vertrauen in den Markt." Er dürfe allerdings nur
kontrollieren und keine Preise festlegen. Kalkulieren sollten die
Unternehmen schon selbst. Joseffson, der Aufsichtsratschef der
börsennotierten Vattanfall Europe ist, sagte weiter, dass
Billigstromanbieter nach seiner Einschät-zung keine langfristige
Überlebenschance haben. Vattenfall wolle sich daher auch von seiner
Billig-Gesellschaft "Best Energy" trennen. "Damit haben wir bereits
be-gonnen", sagte Josefsson.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel

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Der Tagesspiegel
Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon:030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
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