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Das neue Alcatraz
Montag, 18. März 2002, um 19.30 Uhr bei "Galileo" auf ProSieben

München (ots)

"Supermax" heißen die US-Gefängnisse, in denen
besonders gewalttätige Häftlinge untergebracht werden. Maximale
Sicherheitsvorkehrungen inklusive Einzelzellen, tödlichem Elektrozaun
und Totalüberwachung gehören hier zum Standard. "Galileo" über die
moderne Festung in Wisconsin - am Montag, 18. März 2002, um 19.30 Uhr
auf ProSieben.
15 Monate dauerte der Bau des neuesten "Supermax'" in Boscobel,
Wisconsin. Einige der gefährlichsten Verbrecher der USA sollen hier
einziehen - für jeden Insassen eine Einzelzelle. Modernste Technik
macht aus dem Gebäudekomplex ein wahres Bollwerk -  sein Herz ist der
Kontrollraum. Mit Videokameras und Computern überwachen zwei Wächter
von hier aus insgesamt fünf Blöcke, 500 Insassen und 50 Kollegen.
Potenzielle Ausbrecher werden von einem 700 Meter breiten
Sicherheitsstreifen mit drei Zäunen zuverlässig gestoppt. Der innere
ist an einen hochempfindlichen Bewegungsmelder angeschlossen: Bei der
kleinsten Erschütterung schaltet der zweite Elektrozaun automatisch
vom Betäubungs- auf den Todesmodus. Keiner kommt hier lebend durch!
Nur vier Stunden pro Woche dürfen die Häftlinge ihre mit
Betonmöbeln eingerichteten Zellen verlassen. In einigen Blöcken sind
nicht einmal Uhren oder Bücher erlaubt. Besuch sehen die Häftlinge
nur über Bildschirm, persönlichen Kontakt haben sie lediglich zu den
Gefängnisangestellten. Wie Mediziner festgestellt haben, verändern
sich bei derart isolierten Menschen innerhalb von sieben Tagen die
Gehirnströme. Die Gefangenen stumpfen ab, verlieren ihr
Kurzzeitgedächtnis sowie die Fähigkeit, zu denken und zu lernen.
Geheimdienste nutzen solche Haftbedingungen zur Gehirnwäsche. Die
Langzeitfolgen der Isolationshaft sind nicht abzuschätzen.
Problematisch ist dies besonders bei Gefangenen, die eines Tages in
die Freiheit zurückkehren werden. Das Amtsgericht Madison hat vor
zehn Tagen in einem Beschluss Hafterleichterungen angeordnet. So wird
die Nachtbeleuchtung auf dem Gefängnisgelände ab sofort um 60 Prozent
reduziert und die Häftlinge dürfen mindestens fünf mal die Woche
jeweils 15 Minuten mit Familienangehörigen telefonieren. Der
Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" gehen diese
Maßnahmen jedoch nicht weit genug ...
"Galileo" über extreme Haftbedingungen im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten - zu sehen am Montag, 18. März 2002, um 19.30 Uhr bei
"Galileo" auf ProSieben.
Bei Fragen:

Kontakt:

Tel. 089/9507-1185, Fax -1190
Kathrin.Suda@ProSieben.de

Original-Content von: ProSieben, übermittelt durch news aktuell

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