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L’Oréal-UNESCO Förderpreis „For Women in Science“ 2026: Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Wien hochdotierte Auszeichnung

L’Oréal-UNESCO Förderpreis „For Women in Science“ 2026: Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Wien hochdotierte Auszeichnung
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L’Oréal-UNESCO Förderpreis „For Women in Science“ 2026:

Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Wien hochdotierte Auszeichnung

L’Oréal, die Österreichische UNESCO-Kommission, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) zeichnen am 6. Oktober erneut vier exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen mit dem „For Women in Science“-Förderpreis aus. Die Preisverleihung findet wie im letzten Jahr in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt. Die diesjährigen Preisträgerinnen forschen an Instituten in Salzburg, Linz, Wien und Innsbruck.

Unter dem Leitspruch „Die Welt braucht Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Frauen“ setzen sich die L’Oréal Fondation und die UNESCO bereits seit 1998 für die Förderung exzellenter Frauen in der Forschung ein. Mit ihrem „For Women in Science“-Programm, das seit 2007 auch in Österreich etabliert ist, haben sie weltweit bereits 4.700 Wissenschaftlerinnen gefördert, unter ihnen auch sieben spätere Nobelpreisträgerinnen.

In Österreich wird das Programm in Kooperation mit der österreichischen UNESCO-Kommission, der ÖAW und dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) ausgerichtet. Bisher haben mehr als 70 Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen in Österreich die begehrte Auszeichnung erhalten.

Dies diesjährige Preisverleihung findet am 6. Oktober in Wien statt. Moderatorin Arabella Kiesbauer wird durch den Abend führen. Zudem stehen Impulse von Frau Prof.in Dr.in Sabine Haag (Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission), Univ.-Prof. DI Dr. techn. Dr. h.c. Ulrike Diebold (Vize-Präsidentin der ÖAW), Eva-Maria Holzleitner (Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung), Prof.in Dr.in Anabel Ternès von Hattburg (CSIO Lavivee, Founder VYBE Future Institut) sowie Prof.in Dr.in Angela Stöger-Horwath (Professur „Zoo Conservation Science“ an der Universität Wien & FWIS-Alumna 2013) auf dem Programm.

Von Biodiversitätsforschung über neue Ansätze in der Krebstherapie bis hin zum Sozialverhalten von Pferden zeigen die diesjährigen Preisträgerinnen eindrucksvoll die Vielfalt wissenschaftlicher Exzellenz.

In diesem Jahr werden die mit jeweils 25.000 Euro dotierten Förderpreise verliehen an:

Dr. Laura Manuela Torres Borda (Veterinärmedizinische Universität Wien) untersucht, ob Veränderungen im Sozialverhalten von Pferden als Frühindikatoren für gesundheitliche Probleme dienen können. Dafür verknüpft sie moderne Ortungstechnologien mit Verhaltens- und Gesundheitsdaten. Ihre Forschung trägt wertvoll zur nicht-invasiven Tiergesundheitsüberwachung bei.

Dr. Noreen Mukhwana Mutoro (Universität Salzburg) entwickelt einen digitalen Haaratlas für ostafrikanische Säugetiere zur präzisen Artbestimmung. Durch die Verknüpfung von Museumsforschung, Geoinformatik und KI schließt sie eine wichtige Lücke in der Biodiversitätsforschung. Ihr Werkzeug verbessert den Artenschutz in der Region maßgeblich.

Marina Schapfl, PhD (Medizinische Universität Innsbruck) erforscht die Mechanismen des Lipidstoffwechsels, um zu verstehen, wie sich Immunzellen vor oxidativem Stress und Zelltod (Ferroptose) schützen. Mittels Fettanalysen und genetischer Modelle untersucht sie gesunde Zellen und B-Zell-Lymphome. Ihre Arbeit liefert wichtige Grundlagen, um die Ferroptose als Schwachstelle für neue Krebstherapien zu nutzen.

Dr. Yi-Chien Tsai (Johannes Kepler Universität Linz) hat einen minimalinvasiven Ansatz zur Erkennung des seltenen kutanen T-Zell-Lymphoms (Hautkrebs) entwickelt. Mittels Genanalysen, Blutwerten und KI unterscheidet sie die Krebserkrankung präzise von gutartigen Hautentzündungen. Damit verkürzt sie die diagnostische Ungewissheit und beschleunigt den Behandlungsstart für Patient:innen.

Stimmen der Partner:innen

„Wissenschaft bildet das Fundament von L’Oréal und ist fest in unserer DNA verankert“, betont Stefan Lindenthal, Country Coordinator und Market Director Luxe, L’Oréal Österreich: „Die diesjährigen ‚For Women in Science‘-Preisträgerinnen zeigen eindrucksvoll, welch unverzichtbaren Beitrag Frauen zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten. Mit unserem Förderpreis geben wir diesen beeindruckenden Wissenschaftlerinnen in Wien eine Bühne, stärken ihre Sichtbarkeit und ermutigen zugleich weibliche Nachwuchstalente dazu, ihren Weg selbstbewusst zu gehen - denn starke Vorbilder sind unverzichtbar für die Zukunft der Wissenschaft.“

Prof.in Dr.in Sabine Haag, Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission:

„Nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn wir die Talente und Fähigkeiten aller Menschen entfalten und nutzen. Für die UNESCO bedeutet das: Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zu stärken und sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird. Die Preisträgerinnen des Jahres 2026 zeigen eindrucksvoll die Vielfalt, Exzellenz und Innovationskraft von Frauen in der Wissenschaft. Gleichzeitig macht ihr Erfolg sichtbar, was noch alles zu tun bleibt: Mit nur 24,95 Prozent¹ sind Frauen im Bereich Forschung und Entwicklung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Diese Realität ist Auftrag und Verpflichtung zugleich, die Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung entschlossen voranzutreiben.“

1: https://www.ams.at/arbeitsuchende/frauen/frauen-und-wissenschaft

Univ.-Prof. DI Dr. techn. Dr. h.c. Ulrike Diebold, Vize-Präsidentin der ÖAW:

„Mit den ,For Women in Science‘-Stipendien wollen wir Barrieren abbauen und gleichzeitig die herausragenden Leistungen von Wissenschaftlerinnen sichtbar machen. Diese Auszeichnung würdigt exzellente Grundlagenforschung und setzt ein starkes Signal: Sie schafft inspirierende Vorbilder, die Mädchen und junge Frauen ermutigen, selbst eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.“

Eva-Maria Holzleitner, BSc, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, schließt: „Wissenschaft braucht Frauen und Frauen brauchen gleiche Chancen. Noch immer aber gehen uns zu viele kluge Köpfe verloren. Nicht, weil es ihnen an Talent fehlt, sondern weil die Strukturen ihnen zu oft Steine in den Weg legen. Genau deshalb ist die Initiative „For Women in Science“ so wichtig: Sie macht herausragende Wissenschafter:innen sichtbar, stärkt ihre Forschung und eröffnet neue Chancen für ihre Karriere. Wir können es uns schlicht nicht leisten, auf die Ideen und das Wissen von Frauen zu verzichten.“

Weitere Informationen unter:

https://www.forwomeninscience.com/

https://www.loreal.com/de-at/austria/pages/commitments/fwis/

Über L'Oréal

Seit mehr als 115 Jahren widmet sich L'Oréal, der weltweit führende Beauty-Anbieter, nur einem Ziel: die Schönheitswünsche von Verbrauchern auf der ganzen Welt zu erfüllen. Unser Ziel, die Schönheit zu schaffen, die die Welt bewegt, definiert unseren Ansatz in Bezug auf Schönheit als essenziell, inklusiv, ethisch, großzügig und der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet. Mit unserem breiten Portfolio von 40 internationalen Marken und unseren ehrgeizigen Nachhaltigkeitsverpflichtungen im Rahmen unseres Programms "L'Oréal for the Future" bieten wir jedem Menschen auf der Welt das Beste in Sachen Qualität, Wirksamkeit, Sicherheit, Aufrichtigkeit und Verantwortung und feiern gleichzeitig die Schönheit in ihrer unendlichen Vielfalt.

Mit mehr als 95.000 engagierten Mitarbeitenden, einer ausgewogenen geografischen Präsenz und einem Vertrieb über alle Vertriebskanäle (E-Commerce, Massenmarkt, Kaufhäuser, Apotheken, Parfümerien, Friseursalons, Marken- und Reiseeinzelhandel) hinweg, erzielte die Gruppe im Jahr 2025 einen Umsatz von 44,05 Milliarden Euro. Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit und einem engagierten Forschungs- und Innovationsteam aus über 4.000 Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Talenten aus den Bereichen Digital, Tech und Data konzentriert sich L'Oréal darauf, die Zukunft der Schönheit zu gestalten und zu einem Beauty-Tech-Powerhouse zu werden.

Im Jahr 2025 wurde L'Oréal vom Fortune-Magazin unter 300 Unternehmen in einem Ranking, das 21 Länder und 16 Branchen in Europa umfasste, zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigt L'Oréal rund 3.000 Mitarbeitende.

Weitere Informationen unter https://www.loreal.com/en/mediaroom

Über die UNESCO

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (UNESCO) wurde 1945 gegründet und hat ihren Sitz in Paris. Sie setzt sich für internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation ein, um Frieden und Sicherheit zu fördern. Die UNESCO vertritt die Überzeugung, dass Frieden auf der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit aufbauen muss. Heute umfasst sie 194 Mitgliedstaaten.

Ziel der UNESCO ist es, durch internationale Zusammenarbeit den Zugang zu Bildung und Wissenschaft zu verbessern, den Schutz des kulturellen Erbes zu gewährleisten und zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen. Die Organisation engagiert sich besonders stark für Chancengleichheit und Gleichstellung, da viele strukturelle Benachteiligungen, insbesondere für Frauen, bereits beim Bildungszugang beginnen.

Eva WÜLLNER
Head of Media Relations & Reputation Management
L'Oréal Austria Germany Switzerland
Johannstraße 1  I  40476 Düsseldorf
eva.wuellner@loreal.com
+49 151 6896 7384
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