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28.05.2009 – 13:31

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Die Arktis-Schizophrenie: Klimawandel und schrumpfendes Meereis lösen Run auf nordische Öl- und Gasreserven aus

    Berlin (ots)

Einladung zur Pressekonferenz

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Kampf gegen den globalen Klimawandel präsentieren sich die EU und Deutschland traditionell als Vorreiter und Antreiber. Mit besonderer Sorge blickt man von Europa aus Richtung Norden, wo das arktische Meereis dramatisch schrumpft und die Erderwärmung erheblich schneller voranschreitet als anderswo auf der Welt. Nicht nur ein einzigartiges Ökosystem ist bedroht, die Veränderungen in der Arktis haben darüber hinaus das Potenzial, das Weltklimasystem insgesamt aus dem Gleichgewicht zu stoßen.

    Gleichzeitig weckt der Rückgang des arktischen Eises Begehrlichkeiten, weil im bisher schwer oder nicht zugänglichen Norden 20 bis 25 Prozent der weltweit verbleibenden Öl- und Gasressourcen vermutet werden. Ihre Ausbeutung würde den Klimawandel zweifellos weiter anheizen. Umso verstörender ist, dass nicht nur die Anrainerstaaten um die besten Startplätze rangeln, sondern auch EU-Kommission und Bundesregierung ein massives Teilhabeinteresse entwickeln. Konsequenterweise wurde ein gegenläufiger Vorstoß des EU-Parlaments zum Arktisschutz kühl abgeblockt.

    Anlässlich unserer Pressekonferenz wollen wir die aktuellen Entwicklungen und ihre Rückwirkungen auf die Weltklimakonferenz von Kopenhagen erläutern. Darüber hinaus werden wir zeigen, mit welchen politischen Initiativen aus Deutschland und der EU der drohende schizophrene Umgang mit dem Klimawandel in der Arktis noch zu stoppen wäre.

    Datum: Dienstag, 2. Juni 2009 um 10:30 Uhr Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum III, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Teilnehmer: Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Dr. Cornelia Ziehm, Leiterin Klimaschutz und Energiewende Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse

    Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 07732/9995-0.

    Mit freundlichen Grüßen Gerd Rosenkranz

Pressekontakt:
Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4,
10178 Berlin, Mobil: 0171 5660577, Tel. 030 2400687-0, Fax. 030
2400687-19, rosenkranz@duh.de

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