VfL Wolfsburg-Fußball GmbH

VfL-Profis halfen mit Erster Spatenstich für neues Stadion

    Wolfsburg (ots) - Am heutigen Freitag wurde der erste Spatenstich
für den Stadionneubau im Allerpark gesetzt. Die Fußballarena
zwischen Berliner Brücke und Mittellandkanal soll im Herbst 2002 in
Betrieb genommen werden. Dr. Alfons Weißbrich, Vorstandssprecher des
Bauherrn Wolfsburg AG, Oberbürgermeister Rolf Schnellecke, Dr. Peter
Hartz, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG und Vorsitzender des
Aufsichtsrats der Wolfsburg AG sowie Lothar Sander, Mitglied des
VW-Markenvorstands und Vorsitzender des Aufsichtsrats des VfL
Wolfsburg, betonten dabei die Bedeutung dieses Projektes im Rahmen
der AutoVision und als ersten Höhepunkt der ErlebnisWelt Wolfsburg.
Am Spatenstich beteiligten sich auch die Bundesligaspieler des VfL
Wolfsburg aktiv.
    
    "Nach dem Forum AutoVision ist das Stadion ein neues
Investitionsprojekt der Wolfsburg AG, das einen zentralen Baustein
der ErlebnisWelt im Schwerpunktbereich 'Sport und Erholung' im
Allerpark bildet", bemerkte Dr. Alfons Weißbrich in seiner Begrüßung.
    
    Rolf Schnellecke brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass
es der Wolfsburg AG gelungen sei, in der Kürze der Zeit ein Stadion
zu entwickeln, das Maßstäbe setzen wird. Mit dem ECE-Einkaufscenter,
Science Center, Badeland und dem neuen Stadion werde laut Schnellecke
das Einkaufs-, Freizeit- und Unterhaltungsangebot in Wolfsburg
umfassend ausgebaut. "Wir wenden uns damit an Touristen, vor allem
aber an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, um einmal mehr zu
verdeutlichen, dass es sich lohnt, in Wolfsburg seine Freizeit zu
verbringen, zu arbeiten und zu wohnen", so der Oberbürgermeister.
    
    "Die AutoVision, für deren Umsetzung in Wolfsburg und Region die
Wolfsburg AG steht, setzt bundesweit mittlerweile Maßstäbe als ein
einzigartiges Public-Privat-Partnership-Unternehmen", so Dr. Peter
Hartz. Er ging auch auf die Bedeutung der ErlebnisWelt-Projekte im
Rahmen der AutoVision ein: "Jetzt soll auch der vierte
Geschäftsbereich der Wolfsburg AG, die ErlebnisWelt, den ersten
Meilenstein in Wolfsburg setzen. Das neue Stadion ist ein
wesentlicher Eckpfeiler des Schwerpunktbereichs 'Sport und Erholung'
im Allerpark."
    
    Lothar Sander sieht im Bau des neuen Stadions einen weiteren
Meilenstein zur Entwicklung des Fußballs in Wolfsburg und in der
Region. Sein Dank galt der Stadt Wolfsburg, der Volkswagen AG und der
Wolfsburg AG für die breite Unterstützung und die zügige Realisierung
des Projektes. "Gerade unseren Anhängern fühlen wir uns bei der
Planung und beim Betrieb ganz besonders verpflichtet", hob er die
Anstrengungen zur Realisierung eines komfortablen,
zuschauer-freundlichen Stadions besonders hervor.
    
    Am Spatenstich beteiligten sich unter den Augen von mehreren
hundert Fans auch die Profifußballer des VfL Wolfsburg. Zum Abschluss
der Veranstaltung signierten sie ihre Bauhelme und Spaten.
Fußballfans können die Sammlerstücke im Rahmen der
Internet-Verkaufsaktion des VfL Wolfsburg ersteigern.
    
    Hohe Maßstäbe an Stadionneubau gesetzt
    
    Das Wolfsburger Stadion ist neben der Arena "Auf Schalke" der
bundesweit erste reine Stadionneubau seit Jahren. Die Anforderungen
an die Planer waren entsprechend hoch, nachdem der Rat der Stadt
Wolfsburg im Dezember 2000 den Beschluss zum Stadionneubau gefasst
hatte. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf knapp 100 Mio. Mark,
jeweils zur Hälfte finanziert von der Stadt Wolfsburg und dem
künftigen Betreiber, der VfL Wolfsburg Fußball GmbH, einer
90prozentigen Tochter der Volkswagen AG. Als Generalübernehmer hat
die Wolfsburg AG die Volkswagen Immobilien beauftragt. Die
Gesellschaft ist mit dem gesamten Projektmanagement betraut und
liefert ein schlüsselfertiges Stadion.
    
    Künftig Platz für 30.000 Zuschauer
    
    In der Fußballarena finden künftig 30.000 Zuschauer Platz,
aufgeteilt auf 22.000 feste Sitzplätze und 8.000 Stehplätze, die in
4.000 Sitzplätze bei internationalen Spielen umwandelbar sind.
Insgesamt wächst das Fassungsvermögen um knapp 10.000 Zuschauer
gegenüber dem jetzigen Stadion. Die Besucher erleben das
Spielgeschehen durch den Verzicht auf eine Laufbahn "hautnah", zudem
bietet die komplette Überdachung der Ränge Wetterschutz.
    
    Anfeuerungsrufe des Publikums werden unmittelbar auf das Spielfeld
übertragen und sorgen für eine "Kesselwirkung" mit guter Stimmung.
Das Stadion wird zweirangig errichtet, die Zuschauer gelangen über
Treppen auf eine Promenade mit Blick auf das Spielfeld, auf der sie
sich auch mit Speisen und Getränken versorgen können. Über die
Promenade ist auch der obere Rang erreichbar.
    
    Das Stadion stellt an die Architektur hohe Ansprüche. Ein
städtebauliches Pendant zur Autostadt gilt es ebenso zu errichten wie
eine Option für eine mögliche Multifunktionalität: Die Konstruktion
eines "transluszenten" Stadiondaches ermöglicht durch den Einbau
zusätzlicher Elemente die spätere Nachrüstung eines zufahrbaren
Bedachungssystems. So könnten sich neben Fußballspielen auch weitere
Vermarktungsmöglichkeiten im kulturellen und geschäftlichen Bereich
ergeben, etwa durch Festivals und Präsentationen.
    
    Stadion ist erstes Projekt der ErlebnisWelt
    
    Das Stadion wird eines der zahlreichen Projekte der ErlebnisWelt.
Im Rahmen dieser ErlebnisWelt beleben künftig zahlreiche Attraktionen
den Freizeitmarkt in Wolfsburg und stärken den Dienstleistungssektor.
Dabei ergänzen sich städtische Projekte wie das Badeland und das
Science Center mit den Vorhaben der Wolfsburg AG und die bereits
erfolgreiche Autostadt.
    
    Die neue Wolfsburger Fußballarena ist inhaltlich eingebunden in
den Schwerpunktbereich "Sport und Erholung" der ErlebnisWelt, den die
Wolfsburg AG durch ihren gleichnamigen Geschäftsbereich plant und
umsetzt. Der westliche Allerpark gilt als idealer Standort für das
Stadion, um zusammen mit weiteren geplanten Attraktionen wie einer
Feriendorf-Wohnanlage und einem Wellness-Center Synergieeffekte zu
erzielen und zu nutzen.
    
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