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Tourismus-Service Fehmarn

Der Tourismus-Service Fehmarn schafft einen barrierefreien Bereich mit Pavillon am Südstrand in Burgtiefe

Der Tourismus-Service Fehmarn schafft einen barrierefreien Bereich mit Pavillon am Südstrand in Burgtiefe
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Der Tourismus-Service Fehmarn schafft einen barrierefreien Bereich mit Pavillon am Südstrand in Burgtiefe

Fehmarn, 7. Juli 2026 – Am westlichen Ende vom Südstrand in Burgtiefe nahe der Westmole hat der Tourismus-Service Fehmarn einen barrierefreien Ort für Menschen mit Bewegungseinschränkungen geschaffen. Auch für Kinderwagen ist nun ein leichterer Zugang bis zum Wasser möglich. Der neue barrierefreie Bohlenweg führt zu einem 4 x 4 Meter großen Pavillon mit Holzplankenboden.

Das Projekt „Barrierefreier Strandbereich“ wurde vom Bauhof-Teamleiter Markus Majewski entwickelt und im Winter vom Bauhof des Tourismus-Service Fehmarn in Eigenleistung gebaut. „Aus eigener familiärer Erfahrung weiß ich, welche Barrieren einen Strandbesuch erschweren oder sogar ganz verhindern. Bei dem neu geschaffenen Strandbereich haben wir bauliche Lösungen von Mallorca übernommen, wo pragmatisch gelöste barrierefreie Aufenthaltsbereiche zu finden sind,“ so Markus Majewski. Der 180 Meter lange Steg führt vom Strandzugang Nr. 3 zu einem Pavillon und weiter bis zum Wasser. Dort erwartet die Strandbesucherinnen und -besucher ein ins Wasser führender Handlauf, mit dessen Unterstützung die Badenden sich ins Wasser begeben können.

Barrierefreie Infrastruktur in Burgtiefe

Die einzelnen Elemente der barrierefreien Strandzone umfassen einen 4 x 4 Meter großen, zu allen Seiten hin offenen, Pavillon mit Holzbänken, einen 180 Meter langen Steg von der Strandpromenade vom Strandzugang Nr. 3 bis zur Wasserkante, einen Steg vom Pavillon zum SUP-Verleih mit Kaffee- und Eisverkauf, eine Wassereinstiegshilfe sowie Schwimmrollstühle im Pavillon.

Ausgewählt wurde die Lage des barrierefreien Strandbereichs auch aufgrund der dort vorhandenen barrierefreien Infrastruktur. Direkt gegenüber des barrierefreien Strandzugangs liegt der Abenteuerspielplatz mit Spielgeräten, die teilweise auch von mobilitätseingeschränkten Menschen benutzt werden können. Auch eine barrierefreie Sanitäranlage mit barrierefreiem WC- und einer Heißwasserdusche ist an diesem Strandabschnitt in ca. 250 Meter Entfernung zum Pavillon zu erreichen.

Barrierefreie Parkzonen mit Kennzeichnung befinden sich beim Strandhotel Bene in erster Parkreihe sowie am Aussichtsturm Utkieker an der Yachthafenpromenade der Tiefehalbinsel.

Zwei weitere Parkplätze plant der Tourismus-Service Fehmarn westlich des Dünenweges in Höhe der Zuwegung zum Bistro „Wave“. Von hier aus ist auch der schon länger bestehende barrierefreie Zugang am Steg West gut erreichbar.

Komfort für alle

Tourismusdirektor Oliver Behncke sieht die infrastrukturelle Erweiterung als wichtigen Beitrag um vermehrt Komfort für alle zu schaffen: „Das Thema Barrierefreiheit wird uns in Zukunft noch stärker begleiten als heute schon und muss zum Alltagsgeschäft werden. Maßnahmen, die für Menschen mit Einschränkungen gut sind, sind für alle gut. Jedes Projekt bedarf jedoch einer sorgfältigen Planung und Umsetzung, damit die infrastrukturellen Hürden für Personen mit körperlicher Einschränkung dann auch wirklich vor Ort überwunden werden können.“

Wie auch die anderen Stege am Strand wird der barrierefreie Strandbereich zur Saison auf- und nach der Saison wieder abgebaut, um nicht durch die Wetterbedingungen im Winterhalbjahr Schaden zu nehmen.

Fehmarn lockt jährlich etwa 420.000 Touristen mit fast 3 Millionen Übernachtungen zu einem Urlaub auf die Sonneninsel in der Ostsee. Der 78 Kilometer lange Küstenstreifen wird von feinen Sandstränden sowie von Naturstränden, Binnenseen und Steilküsten gesäumt. Das Landesinnere lädt mit seinen weitläufigen Wiesen und Feldern zu ausgiebigen Spaziergängen und Fahrradtouren ein. Mit einer Fläche von 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte Insel Deutschlands und gehört als einzige der Ostseeinseln zum Bundesland Schleswig-Holstein. Das Wahrzeichen der Insel – die Fehmarnsundbrücke – verbindet seit 1963 den Süden Fehmarns mit dem schleswig-holsteinischen Festland und ist somit Teil der „Vogelfluglinie“, der direkten Verkehrsverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg. Ergänzt wird diese durch eine 19 Kilometer lange Fährverbindung von Puttgarden im Norden Fehmarns bis ins dänische Rødby. Seit Sommer 2020 entsteht im Fehmarnbelt der längste Absenktunnel der Welt, der den Norden Fehmarns mit der dänischen Insel Lolland verbindet. Die Fertigstellung ist für 2029 geplant. Sportliche Aktivitäten, familienfreundliche Freizeitbeschäftigungen sowie etablierte Veranstaltungen zeichnen Fehmarn aus.

Der Tourismus-Service Fehmarn ist ein Eigenbetrieb der Stadt Fehmarn und der größte und wichtigste touristische Dienstleister auf der Insel. Die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich aktiv um Gäste, Einheimische und die lokale (Tourismus-)Wirtschaft und entwickeln, gestalten und verwalten so die Zukunft von Fehmarn als einzigartige Urlaubsinsel. So versteht sich der Tourismus-Service Fehmarn als „Urlaubsmacher“ für seine Gäste, als „Inselförderer“ für Partner und die lokale Wirtschaft und als „Ideenentwickler“ für eine erfolgreiche touristische Zukunft der Insel Fehmarn.

Tourismus-Service Fehmarn
Zur Strandpromenade 4
23769 Fehmarn
Tel. 04371/506-300
Fax 04371/506-390
www.fehmarn.de
info@fehmarn.de

Der Tourismus-Service Fehmarn ist ein Eigenbetrieb der Stadt Fehmarn nach der schleswig-holsteinischen Landesverordnung über Eigenbetrieb der Gemeinden (Eigenbetriebsverordnung - EigVO). Gesetzlicher Vertreter der Stadt Fehmarn ist Bürgermeister Jörg Weber; Werkleiter: Oliver Behncke; USt.-Nr. 22 299 06264 Finanzamt Lübeck