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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Neues Lehrprojekt am KIT: Chemie-Fonds fördert Labor-Praktika zu Data Science mit rund 100.000 Euro

Neues Lehrprojekt am KIT: Chemie-Fonds fördert Labor-Praktika zu Data Science mit rund 100.000 Euro
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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt das KIT in Karlsruhe mit knapp 100.000 Euro. Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens fördert der Fonds der Chemischen Industrie innovative Lehrprojekte zu Data Science in der Chemie an sechs Universitäten im Ländle. Joachim A. Thole, im Vorstand vom VCI in Baden-Württemberg und im Vorstand der Schwabe Group in Karlsruhe, übergab die Förderung gestern direkt auf dem Campus.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg

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Forschungsdaten kompetent nutzen:

Chemie-Fonds fördert neues Lehrprojekt am KIT mit rund 100.000 Euro

Karlsruhe 1. Juni 2026 Wie werden Forschungsdaten so dokumentiert, dass sie auch Jahre später noch nachvollziehbar, auffindbar und nutzbar sind? Und wie gelingt ein professioneller Umgang mit digitalen Forschungsdaten bereits im Studium? Diesen Fragen widmet sich künftig das Lehrprojekt „FAIR im Labor: Forschungsdatenmanagement-Kompetenzen für Chemie-Studierende“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Für die Umsetzung erhält das KIT vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) eine Förderung in Höhe von 99.895,54 Euro.

Die Fördersumme übergab Joachim A. Thole, Mitglied des Vorstands des VCI Baden-Württemberg und Mitglied des Executive Teams der Schwabe Gruppe, im Rahmen eines Pressetermins am 1. Juni am KIT symbolisch an die Antragstellerin Prof. Dr. Schirin Hanf sowie die Projektbeteiligten Prof. Dr. Stefan Bräse und Prof. Dr. Patrick Theato.

„Die Förderung stärkt die Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung und unterstützt gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Industriestandorts Deutschland“, sagte Thole bei der Übergabe. Moderne Forschung lebe von hochwertigen und nachvollziehbaren Daten. Umso wichtiger sei es, Studierende frühzeitig für einen professionellen Umgang mit Forschungsdaten zu sensibilisieren und ihnen die dafür notwendigen Werkzeuge an die Hand zu geben, betonte Thole.

Mit dem Projekt erwerben Studierende der Chemie am KIT grundlegende Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement. In zwei Laborpraktika lernen sie den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten kennen – von der Erhebung und Dokumentation bis zur Speicherung und Veröffentlichung nach den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable; also auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar). Dabei werden die Studierenden mit elektronischen Laborjournalen, Repositorien und modernen Standards der Datenorganisation vertraut gemacht.

Baden-Württemberg profitiert besonders stark von der Jubiläumsförderung des FCI

Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens hat der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) eine bundesweite Sonderförderung zur Stärkung von Datenwissenschaften in der Chemieausbildung aufgelegt. Dafür stellt das Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie knapp 1,6 Millionen Euro für innovative Lehrkonzepte an Hochschulen und Universitäten bereit.

Von dieser Förderung profitiert Baden-Württemberg in besonderem Maße: Mit den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz und Ulm sowie der Hochschule Mannheim erhalten gleich sechs Einrichtungen im Land Fördermittel. Damit fließt ein überdurchschnittlich großer Anteil der bundesweiten Mittel in den Südwesten. Ziel der Förderung ist es, Studierende auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Chemie- und Pharmaindustrie vorzubereiten und Themen wie Datenmanagement, digitale Laborarbeit und moderne Datenanalyse stärker in der Lehre zu verankern.

Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt seit 1950 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Forschung und Lehre. Darüber hinaus fördert er wissenschaftliche Tagungen sowie Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Schulen, beispielsweise in der Chemiedidaktik und im Mentoring.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden
+49 0172 6548770
medien@chemie.com

www.chemie.com

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