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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Mehr praktischer Chemieunterricht an Emmendinger Schulen: über 2.700 Euro vom Chemie-Fonds

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) hat die Schulen in Emmendingen bereits mit über 17.000 Euro unterstützt. Mit seinen Unterrichtsförderungen verfolgt der Fonds das Ziel, das Experimentieren im Unterricht zu stärken. Schulen können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen. Mehr dazu lesen Sie in der nachfolgenden Medieninformation.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg

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Mehr Experimente im Chemieunterricht: 2.718 Euro Förderung für Schulen in Emmendingen

Emmendingen, März 2026. Naturwissenschaften werden besonders dann spannend, wenn Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren und Phänomene sichtbar machen können. Moderne Geräte und geeignete Materialien helfen dabei, abstrakte Zusammenhänge anschaulich zu verstehen – etwa wenn Temperaturunterschiede mit einer Wärmebildkamera sichtbar werden oder chemische Reaktionen im Mikromaßstab präzise untersucht werden.

Genau solche Lernmöglichkeiten unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) mit neuen Förderungen für Schulen in Emmendingen. Insgesamt 2.718 Euro fließen in diesem Jahr an zwei Schulen der Stadt.

Die Markgrafenschule Emmendingen erhält 1.218 Euro und schafft damit unter anderem eine Wärmebildkamera an. Mit ihr können Schülerinnen und Schüler Temperaturverläufe sichtbar machen – etwa bei chemischen Reaktionen, bei Wärmeleitung oder bei energetischen Prozessen.

Das Goethe-Gymnasium Emmendingen bekommt 1.500 Euro. Die Schule investiert die Mittel in Materialien für Experimente im Mikromaßstab. Diese ermöglichen es, chemische Versuche mit sehr kleinen Stoffmengen durchzuführen – sicher, ressourcenschonend und dennoch anschaulich.

Dass die beiden Schulen ihre Ausstattung kontinuierlich weiterentwickeln, zeigt auch der Blick auf die vergangenen Jahre: Insgesamt wurden auf Antrag der beiden Schulen bereits über 17.000 Euro in ihre naturwissenschaftliche Ausstattung investiert. Mit solchen Förderungen können Schulen ihre Labore Schritt für Schritt modern halten und den Unterricht regelmäßig an neue Anforderungen anpassen.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, sagt Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm „Dialog Schule–Chemie“. „Wer selbst experimentiert, entwickelt Verständnis – und manchmal auch eine echte Leidenschaft für MINT-Fächer. Deshalb ermutigen wir Schulen ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen und sich diese Unterstützung für ihren Unterricht zu sichern.“

Übrigens: Grundschulen können bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro Förderung alle zwei Jahre erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

  • den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
  • den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:

  • den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
  • die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden

Bei Fragen erreichen Sie mich mobil oder per Mail:

+49 0172 6548770

marburger@vci.de

Weitere Informationen zur Chemie im Südwesten erhalten Sie unter www.chemie.com

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