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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Fonds der Chemischen Industrie fördert Schulen in Karlsruhe und Umgebung mit 7.183 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt vier Schulen in Karlsruhe bei der Anschaffung moderner Laborausstattung. Mit seinen Unterrichtsförderungen verfolgt der Fonds das Ziel, das Experimentieren im Unterricht zu stärken. Schulen können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen. Mehr dazu lesen Sie in der nachfolgenden Medieninformation.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg

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Durch mehr Experimente leichter lernen: Fonds der Chemischen Industrie fördert Schulen in Karlsruhe und Umgebung mit 7.183 Euro

Karlsruhe/Malsch, März 2026. Wenn Schülerinnen und Schüler chemische Reaktionen selbst beobachten, Moleküle bauen oder mit echten Laborgeräten arbeiten, wird Naturwissenschaft greifbar. Genau solche praktischen Lernerfahrungen unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) mit neuen Förderungen in Karlsruhe und Umgebung.

Gleich vier Schulen in Karlsruhe und Umgebung profitieren von der aktuellen Runde: Die Erich-Kästner-Schule (Schule für Hörgeschädigte) erhält 1.895 Euro, die Augustenburg Gemeinschaftsschule 2.000 Euro und die Elisabeth-Selbert-Schule 2.345 Euro. Auch die Hans-Thoma-Schule in Malsch wird mit 943 Euro gefördert. Insgesamt fließen damit 7.183 Euro in die naturwissenschaftliche Ausstattung der Schulen.

Mit den Geldern schaffen die Schulen unter anderem neue Glasgeräte, Chemikalien, Molekülbaukästen sowie Schutzausrüstung für den naturwissenschaftlichen Unterricht an. Damit können Schülerinnen und Schüler chemische Grundlagen künftig noch stärker selbst erkunden – vom Aufbau von Molekülen bis zum sicheren Experimentieren im Labor. Praktisches Arbeiten stärkt nicht nur das Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, sondern weckt oft auch langfristiges Interesse an MINT-Fächern.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, sagt Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm „Dialog Schule–Chemie“. „Wer selbst experimentiert, entwickelt Verständnis – und manchmal auch eine echte Leidenschaft für MINT-Fächer. Deshalb ermutigen wir Schulen ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen und sich diese Unterstützung für ihren Unterricht zu sichern.“

Die Förderung zeigt auch langfristige Wirkung: In den vergangenen Jahren wurden in den genannten Schulen bereits mehr als 9.000 Euro für naturwissenschaftliche Ausstattung investiert.

Übrigens: Grundschulen können bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro Förderung erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

  • den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
  • den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:

  • den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
  • die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden
+49 0172 6548770 
medien@chemie.com

www.chemie.com

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