Alle Storys
Folgen
Keine Story von Fahrgastverband PRO BAHN e. V. mehr verpassen.

Fahrgastverband PRO BAHN e. V.

Fahrgastverband PRO BAHN fordert Reform der SPNV-Finanzierung

Fahrgastverband PRO BAHN fordert Reform der SPNV-Finanzierung

Der Europäische Gerichtshof hat die Trassenpreisbremse im Nahverkehr gekippt. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert nun eine auskömmliche Finanzierung des Nahverkehrs in Deutschland und mittelfristig eine Reform der Finanzierung sowie des Trassenpreissystems.

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof, welches die Trassenpreisbremse im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für unwirksam erklärt, fordert der Fahrgastverband PRO BAHN nun konkrete Maßnahmen seitens der Bundesregierung. Professor Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender sagt dazu: "In einem ersten Schritt müssen die Rückforderungen, die für die vergangenen Jahre drohen, unbürokratisch ausgeglichen werden." Weiterhin fordert er: "Die Mittel zur Finanzierung des SPNV (Regionalisierungsmittel) müssen schnellstmöglich auf ein auskömmliches Niveau erhöht werden."

Für die Zukunft mahnt der Verband eine Reform der Finanzierung des Nahverkehrs in Deutschland im Allgemeinen an: "Wir müssen weg von den vielen verschiedenen Finanzierungstöpfen und hin zu einer Säulenfinanzierung. Bei diesem werden die bestehenden Finanzierungen (auch die des Deutschlandtickets) zusammengefasst. Auch Modelle der Nutznießerfinanzierung, wie es sie in Frankreich und Sachsen in ersten Modellen bereits gibt, sollten kein Tabu sein.", erklärt Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. Zudem erklärt er: "Kürzungen des SPNV oder starke Preiserhöhungen im SPNV gehen zulasten der Pendler und Fahrgästen und müssen daher ausgeschlossen werden."

Zusätzlich fordert Lukas Iffländer eine Reform des Trassenpreissystems: "Es liegen bereits Konzepte, die die Trassenpreise auf die tatsächlich anfallenden Kosten (Grenzkosten) senken. Die Bundesregierung sollte nun ihren falschen Stolz aufgeben und ein solches System schnellstmöglich einführen."

--
Fahrgastverband PRO BAHN e. V.

Agnes-Bernauer-Platz 8, 80687 München
T +49 89 248824971 
presse@pro-bahn.de
www.pro-bahn.de